Einführung in die Optimierung

Das Optimieren deiner Kampagne ist der Schlüssel zum Erfolg. Da Twitter und der Online-Marktplatz in Echtzeit arbeiten, musst du Tweets, Targeting usw. variieren. So findest du heraus, was am besten für dein Unternehmen und deine Zielgruppe klappt. Um erfolgreich zu sein, ist Testen unbedingt nötig. Ein guter Plan ist, für jede Marketing-Initiative mit verschiedenen Kampagnen zu experimentieren. So erfährst du mehr darüber, welche Art Targeting und Creatives am leistungsstärksten sind.

Wir empfehlen, Kampagnen kontinuierlich laufen zu lassen, da sie weniger manuelle Verwaltung benötigen. Es ist allerdings wichtig, sie fortlaufend anzupassen.

  • Kampagnen pausieren, deren Leistung unter dem Durchschnitt liegt.
  • Targeting und Tweets entfernen, die leistungsschwach sind, und sie durch frische Alternativen ersetzen.
  • Gebote für Kampagnen ändern, die gut laufen und höhere Ausgaben verdienen, oder die nur fast so gut laufen, wie sie sollten.
  • Deine gerätespezifischen Conversion-Daten analysieren und deine Gebote entsprechend anpassen.

Überblick

  • An was sollte ich denken, bevor ich loslege?
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    Vor dem Start solltest du an das Grundsatz-Ziel deiner Firma denken. Wenn du verstehst, wofür du stehst, kannst du damit konsistente, sinnvolle und glaubwürdige Kampagnen erstellen.

    • Ein Leistungsversprechen formulieren: Wenn du deutlich machst, wie du dich von deinen Mitbewerbern unterscheidest und welche Vorteile deine Kunden durch dich erhalten, kannst du besser verstehen, wer deine Zielgruppe ist und wie du dein Produkt positionieren solltest.
    • Ein Kampagnenziel festlegen: Möchtest du mehr Besucher auf deine Website holen? Den Umsatz steigern? Menschen dazu ermuntern, deine App zu installieren? Wenn das Ziel von Anfang an klar ist, kannst du die richtige Kampagne auswählen. Am Anfang jeder guten Kampagne steht eine Strategie. Besuche diese Seite, um weitere Informationen darüber zu erhalten, wie sich Anzeigen für unterschiedliche Geschäftsziele nutzen lassen.
    • Erfolgsmetriken definieren: Die Metriken sollten auf deine Ziele abgestimmt sein. Sei konkret! Wenn dein Ziel darin besteht, Website-Traffic zu erzielen, konzentrierst du dich auf ein prozentuales Traffic-Wachstum oder auf bestimmte Zielkosten pro Klick (CPC) für jeden Besuch?
    • Strategie organisieren: Plane dein Werbebudget, mach dich mit deinen Entwicklerressourcen vertraut, und stell einen Designplan auf.


    Tipp: Als Ansatzpunkt: Werbekunden finden es oft hilfreich, die Leistung von organischen Tweets zu beobachten und die leistungsstärksten organischen Tweets dann zu Kampagnen hinzuzufügen.

  • Was kann ich tun, um meine Kampagnen zu optimieren?
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    Beim Optimieren deiner Kampagnen gibt es drei Hebel, die du betätigen kannst: Creative, Targeting und Gebot/Budget.
     

    Creative

    • Sei dir im Klaren, was du anbietest, was dein Produkt ist und was Nutzer bekommen, wenn sie mit deiner Anzeige interagieren.
    • Biete einen starken Call-to-Action, der klar ausdrückt, was der Nutzer durch Interaktion mit deiner Anzeige erwarten kann.
    • Vermittle ein Gefühl von Dringlichkeit. Warum sollen Nutzer deine Website gerade jetzt besuchen? Ist das Angebot nur für eine begrenzte Zeit erhältlich?
    • Füge Medien-Elemente ein – versuche, aussagekräftige und anspornende Bilder zu nutzen und deine Creatives so attraktiver zu gestalten. Du kannst auch die Creative Cards nutzen, die zum Ziel jeder Kampagne passen (z. B. Website Cards für deine Kampagne für Website-Klicks, Lead Generation Cards für deine Kampagne zur Lead Generation usw.).
    • Stell eine Frage im Text deines Tweets – das hilft Nutzern, sich als Teil der Unterhaltung zu fühlen und kann sie davon überzeugen, sich mit deiner Anzeige auseinanderzusetzen.
       

    Targeting

    Hochgradig zielgerichtete Kampagnen haben meistens eine bessere Leistung. Wenn du keinerlei Targeting einrichtest, wendest du dich an jeden einzelnen Nutzer auf Twitter. Das ist nicht immer ideal, da deine Anzeige nicht für jeden Nutzer relevant ist. Die Auktion berücksichtigt die Relevanz und Qualität der Anzeige, um zu entscheiden, welche Anzeige dargestellt wird. Ist deine Anzeige für Nutzer nicht relevant, wird deine Anzeige vermutlich nicht geladen, oder sie wird zu einem teureren Gebot geladen. Selbst wenn sie erscheint, führt sie wahrscheinlich nicht zu der erwünschten Interaktion. Durch Einrichten von Targeting-Funktionen und Auswählen eines engen Targetings hast du eine höhere Chance, dich an Zielgruppen zu wenden, die relevant für deine Anzeige sind und bei denen eine Interaktion wahrscheinlicher ist. Hier einige Targeting-Tipps:

    • Erhöhen der Reichweite: Nutzer gezielt ansprechen, die deinen Followern ähnlich sind, die mit bestimmten Keywords twittern oder die deine Website besucht haben (maßgeschneiderte Zielgruppen).
    • Tweet-Text auf Targeting ausrichten: Hast du zum Beispiel einen Tweet-Text, der Männer anspricht und einen weiteren, der sich an Frauen wendet, stell sicher, dass der verwendete Tweet-Text jeweils zu den unterschiedlichen Targeting-Parametern passt.
    • Mobiles von Desktop-Targeting trennen: Mobilgeräte sind ein grundlegend anderes Medium als Desktop-Computer, das sich durch häufige schnelle Zugriffe und spontane Kaufabsichten auszeichnet. Daher können sich die Conversion Rates bei Mobilgeräten und Desktops unterscheiden. Wegen dieser Unterschiede empfehlen wir, getrennte Kampagnen für Mobilgeräte und Desktop-Computer zu starten. Dadurch kannst du das nuancierte Nutzerverhalten bei jedem Medium testen und kennenlernen, und du hast dabei stets die Möglichkeit, für jedes Medium spezifische Änderungen an den Kampagnen vorzunehmen, z. B. Creative- oder Gebotsänderungen. Bei allen getrennten Tests sollte man die Einteilung in „Mobil“ und „Desktop“ als Erstes vornehmen. Du kannst die Mobilgeräte nach Bedarf nochmals in Smartphones und Tablets unterteilen.
    • Ziele nicht in mehreren Kampagnen auf die gleichen Nutzer ab: Darunter kann die Leistung leiden, denn du trittst praktisch in Wettbewerb gegen dich selbst.
    • IMMER WIEDER TESTEN: Eines der wichtigsten Dinge, die du für dauerhaft leistungsstarke Kampagnen tun kannst, ist das Optimieren und Testen deiner Kampagnen. Obwohl es sinnvoll ist, kontinuierliche Kampagnen laufen zu lassen, solltest du deine Kampagnen ständig auffrischen und optimieren, da Twitter eine Echtzeit-Plattform ist, die sich ständig verändert. Nutze deine Kampagnen, um Leistungsbewertungen vorzunehmen:
    1. Pausiere Kampagnen, deren Leistung erheblich unter dem Durchschnitt liegt.
    2. Modifiziere Gebote für Kampagnen, die deine Ziele fast, aber nicht ganz erfüllen.
    3. Erhöhe Gebote für Kampagnen, die gute Leistungen erbringen und von einer Erweiterung profitieren könnten.
    4. Entferne leistungsschwache Keywords, Interessen, Nutzernamen usw., und ersetze diese durch ähnliche neue „Herausforderer“.
    5. Analysiere die Conversions nach Targeting-Arten: Gibt es etwa @Nutzernamen oder Keywords, die die Ausgaben in die Höhe treiben, aber nicht die Conversions steigern? Entferne diese Elemente aus den Kampagnen.
    6. Betrachte die Conversions auf Tweet-Ebene und erhöhe die Gebote für Tweets, die die Conversions steigern. Verringere die Gebote für Tweets, die schlechte Leistungen erbringen, oder entferne diese Tweets.
    7. Sieh dir gerätespezifische Conversion-Daten an, und passe deine Gebote entsprechend an.
       

    Gebot/Budget

    Dein Gebot und Budget kommen ins Spiel, wenn du die Ausgaben für deine Kampagne kontrollierst. Twitter Ads ist ein auktionsbasiertes System. Dein Budget und Gebot bestimmen also den Preis deiner Kampagne. Es gibt keinen Mindestpreis für die Nutzung von Twitter Ads. Unser System stellt Werbekunden nur dann etwas in Rechnung, wenn eine Aktion erzielt wird (basierend auf dem Ziel deiner Kampagne). Wir können zwar keinen genauen Preis für die Kosten von Twitter Ads angeben. Da diese aber auf deinem Budget und Gebot basieren, kannst du bestimmte Schritte unternehmen (siehe unten), um einen Eindruck davon zu bekommen, wie viel du am Ende bezahlen wirst. Organische Aktivität stellen wir unseren Werbekunden grundsätzlich nicht in Rechnung.
     

    Gebote

    • Gebot: Der Höchstbetrag, den du pro Auktion ausgeben willst. Möglicherweise zahlst du diesen Betrag jedes Mal, wenn eine Aktion stattfindet, aber wahrscheinlich zahlst du weniger.
    • Dein Gebot ist einer der Faktoren, der bestimmt, wie oft deine Anzeige präsentiert wird. Je höher dein Gebot, desto wahrscheinlicher werden deine Anzeigen auf Twitter gezeigt. Bei neuen Werbekunden schlagen wir vor, dass du mit dem empfohlenen Gebot unserer Funktion für automatische Gebote beginnst. Leg dein Gebot auf der Basis des Werts fest, den du jeder neuen Interaktion zuordnest. Dein Gebot bestimmt, wie gut deine Kampagne läuft, sowie deine durchschnittlichen Kosten pro Interaktion. Selbst wenn du ein hohes Höchstgebot einstellst, bezahlst du nur geringfügig mehr als der nächsthöhere Bieter.
    • Hinweis: Du musst dein Gebot vielleicht erhöhen, um ein wettbewerbsfähigeres Targeting zu erreichen. Beispielsweise müssen Werbekunden, die gezielt bestimmte geografische Regionen ansprechen wollen, mehr bieten, um die gleiche Anzahl von Auktionen zu gewinnen, als Werbekunden, die ihre Anzeigen weniger speziell geografisch ausrichten.
       

    Budget

    • Wenn du eine Kampagne erstellst oder auf eine Kampagne klickst, um sie zu bearbeiten, wird ein Gebotsvorschlag neben dem Höchstgebot angezeigt, nachdem du ein Kampagnenbudget, ein Tagesbudget und das Start-/Enddatum der Kampagne eingegeben hast. Leg dein Gesamtbudget und dein Tagesbudget fest. Pro Tag gibst du nie mehr als dein Tagesbudget aus. Ähnlich gibst du nie mehr als dein Gesamtbudget für die gesamte Kampagne aus.
       

    Strategie

    • Denke beim Setzen deines Gebots und Budgets strategisch, besonders wenn du neue Kampagnen erstellst. Mit einem kleinen Budget ist es leicht, dein Gebot und Budget niedrig anzusetzen. Allerdings wird es damit schwer, deine Anzeigen auszuliefern, und die erhaltenen Interaktionen entsprechen vielleicht nicht der Zielgruppe, die du erreichen wolltest. Dadurch hast du eventuell nur wenige oder verzerrte Daten, was es immer schwerer macht, deine Kampagnen auf Basis der gesammelten Daten zu optimieren.
    • Der effektivste Weg, ein begrenztes Budget zu maximieren, besteht darin, vorgeschlagene oder automatischen Gebote zu nutzen. Setze dann das Tagesbudget auf einen Wert, der hoch genug ist, damit die Kampagne ausgeführt werden und Daten gesammelt werden können. Anschließend kannst du auswerten, was diese Daten dir sagen. Du kannst sehen, was deine durchschnittlichen Kosten pro Aktion sind, wann du die meisten Anzeigen bereitstellst, welche Arten der Interaktion du erhältst usw. Du kannst dann deine Gebots- und Budget-Parameter bearbeiten und dabei die Daten zur Entscheidungsfindung nutzen.
    • Weitere Informationen dazu findest du unter Häufig gestellte Fragen zu Geboten und Auktionen.

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