Häufig gestellte Fragen zu Geboten und Auktionen

Wie viel du für deine Anzeigen auf Twitter Ads bezahlst, hängt von 3 Hauptfaktoren ab. In diesem Artikel erfährst du, wie Auktionen, Ad Score und Gebote funktionieren. 

Schau dir dieses Video an, um die Grundlagen des Preis- und Auktionsmodells von Twitter Ads und unsere Gebotstypen kennenzulernen und zu erfahren, für was genau du bezahlst:
 

Die Twitter Ads-Auktion

Welche Anzeigen auf Twitter Ads geschaltet werden, wird mithilfe einer Auktion entschieden. Dabei geben Werbekunden Gebote ab, damit ihre Anzeigen der entsprechenden Zielgruppe gezeigt werden. Aber anders als bei einer herkömmlichen Auktion wird bei der Twitter Ads Auktion nicht nur der Preis berücksichtigt, den Werbekunden zu zahlen bereit sind, sondern auch die Qualität der Anzeige. Jedes Mal, wenn deine Anzeige bei einer Auktion den Zuschlag erhält, wird sie einmal für jemanden auf Twitter geschaltet. Das wird als „Impression“ bezeichnet.

Während deine Kampagne ausgeführt wird, nehmen deine Anzeigen automatisch am Auktionsprozess teil. Bei welchen Auktionen deine Anzeigen berücksichtigt werden, hängt von den Targeting-Kriterien deiner Kampagne ab. Wenn dein Targeting z. B. das Interesse „Basketball“ enthält, konkurrieren deine Anzeigen mit anderen Anzeigen, die für Leute auf Twitter mit diesem Interesse geschaltet werden sollen. Unser Auktionsalgorithmus vergleicht deine Anzeige mit anderen Anzeigen, die ebenfalls auf dieses Interesse abzielen. Die Anzeige, die bei der Auktion den Zuschlag erhält, wird für diese Person geschaltet.

Wenn die Person, die deine Anzeige sieht, die kostenpflichtige Aktion deiner Kampagne ausführt (z. B. auf deine Anzeige klickt), stellt dir Twitter diese Aktion in Rechnung. Dabei kommt ein Modell zur Anwendung, das wir als Zweitpreisauktion bezeichnen. Dieses Modell sorgt dafür, dass du nur gerade so viel mehr zahlst wie notwendig ist, damit deine Anzeige bei der Auktion den zweiten Platz schlägt. Wenn du z. B. 1,40 € bietest und gegen eine ansonsten identische Anzeige gewinnst, für die 1,00 € geboten wurde, wird deiner Kampagne pro Nutzer, der die kostenpflichtige Aktion ausführt, 1,01 € in Rechnung gestellt.

Und wenn eine Person die kostenpflichtige Aktion nicht ausführt, musst du nichts für die Impression zahlen.

 

Ad Score

Es ist wichtig, dass deine Gebote wettbewerbsfähig sind, damit deine Anzeigen gegen andere Werbekunden eine Chance haben und auf Twitter geschaltet werden können.

Allerdings ist dein Gebot nicht der einzige Aspekt, der in der Auktion berücksichtigt wird. Die Qualität deiner Anzeige ist ebenso wichtig.

Jede von dir erstellte Anzeige erhält eine Qualitätsbewertung, die zusammen mit deinem Gebot bei den Auktionen berücksichtigt wird. In die Qualitätsbewertung fließen Faktoren ein wie:

  • Resonanz: Interagieren Nutzer mit deiner Anzeige? Wird oft auf die Werbung geklickt und/oder wird sie oft mit „Gefällt mir“ markiert oder retweetet?
  • Relevanz: Entspricht der Inhalt des Tweets den Interessen deiner Zielgruppe?
  • Aktualität: Sind deine Tweets aktuell? Bei Twitter dreht sich alles um das aktuelle Geschehen, deshalb profitieren aktuelle Inhalte bei unseren Auktionen von einem Bonus.

Damit deine Anzeigen bei Auktionen den Zuschlag erhalten und deine Kampagne erfolgreich verläuft, müssen sowohl Qualität als auch Gebot stimmen. Diese Kombination wird als „Ad Score“ bezeichnet. Er bestimmt, wer bei der Auktion den Zuschlag erhält und Anzeigen auf unserer Plattform schalten darf.

In diesem Artikel findest du hilfreiche Tipps, wie du die besten Inhalte twitterst und einen optimalen Ad Score erreichst.  

 

Gebote auf Twitter Ads

Auf Twitter Ads gibt es 3 Typen von Geboten. Welchen du auswählst, hängt von deinen Zielen ab.

Während der Kampagneneinrichtung zeigen wir dir als Orientierungshilfe die Echtzeitgebote anderer Werbekunden. Damit bist du stets in der Lage, ein wettbewerbsfähiges Gebot abzugeben (wenn du das Höchstgebot oder Zielgebot verwendest). Wenn du den automatischen Gebotstyp wählst, musst du selbst kein Gebot festlegen.

Automatisches Gebot

Mit diesem Typ wird dein Gebot automatisch optimiert, um die besten Ergebnisse zum niedrigsten Preis (innerhalb deines Budgets) zu erzielen. Diesen Gebotstyp empfehlen wird für neue Werbekunden. Anstatt dein Gebot selbst festlegen zu müssen, wird für dich ein Gebot ermittelt, mit dem du innerhalb der Auktion wettbewerbsfähig bist. Das automatische Gebot ist die leichteste Methode, deine Kampagnen schnell live zu schalten und Impressions auf der Plattform zu erhalten.

 

Höchstgebot

Mit diesem Gebotstyp erhältst du mehr Kontrolle darüber, wie viel dich eine kostenpflichtige Aktion kostet. Bei diesem Gebotstyp gibst du genau an, wie viel du für eine kostenpflichtige Aktion zu zahlen bereit bist (dein Höchstgebot). Dir wird nicht mehr in Rechnung gestellt als dieser Betrag. Dieser Gebotstyp ist für erfahrene Werbekunden hilfreich, die genau wissen, wie viel ihnen kostenpflichtige Interaktionen wert sind.

Zielgebot

Dieser Gebotstyp wird für die Kampagnenziel „Follower“, „Website-Klicks“, „Reichweite“, „App-Installationen“ und „Erneute App-Interaktionen“ angeboten. Hier kannst du angeben, wie viel du pro kostenpflichtiger Aktion zu zahlen bereit bist. Dann werden die Gebote in deiner Kampagne automatisch so optimiert, dass die täglichen Durchschnittskosten diesen Zielkosten entsprechen oder darunter bleiben. Du zahlst die tatsächlichen Durchschnittskosten für alle Link-Klicks an einem Tag. Wenn du dein Gebot im Laufe eines Tages änderst, orientiert sich der Durchschnitt am höheren Betrag.

 

Wie beeinflusst das Targeting die Schaltung meiner Kampagne?

Vom gewählten Targeting hängt es ab, wie groß die Zielgruppe deiner Kampagne ist. Allgemein gilt: Je größer die Kampagnenzielgruppe, desto eher wird deine Kampagne geschaltet und desto mehr Leute sehen deine Anzeige.

Es gibt zwei Kategorien für das Targeting auf Twitter Ads:

  • Additive Targeting-Typen – „ODER“-Targeting: Bei Kombination dieser Targeting-Typen wird deine potenzielle Kampagnenzielgruppe größer. Beispiel: Die Anzeige wird für Personen geschaltet, die der Targeting-Option 1 ODER Option 2 ODER Option 3 entsprechen.
  • Restriktive Targeting-Typen – „UND“-Targeting: Mit diesen Targeting-Typen wird deine potenzielle Kampagnenzielgruppe kleiner, da die Optionen alle zusammen erfüllt sein müssen. Beispiel: Die Anzeige wird nur für eine Person geschaltet, die der Targeting-Option 1 UND Option 2 UND Option 3 entspricht.

Beim additiven Targeting wächst die Zielgruppe umso mehr, je mehr Kriterien du deinem Kampagnen-Targeting hinzufügst. Wenn du z. B. #basketball, #handball (Keyword-Targeting) und außerdem @TwitterSports (Follower-Lookalikes-Targeting) in deiner Kampagne auswählst, wird deine Anzeige potenziell für Personen geschaltet, die einer, zwei oder allen dieser Kriterien entsprechen. Durch die Nutzung mehrerer additiver Targeting-Typen erhöhst du die Größe deiner Kampagnenzielgruppe.

Mit restriktivem Targeting kannst du spezifische Personen ansprechen, indem du die Größe deiner Kampagnenzielgruppe einschränkst. Wenn du diese Targeting-Typen in deiner Kampagne auswählst, schrumpft deine Kampagnenzielgruppe, da sie nur für Leute geschaltet wird, die alle diese Kriterien erfüllen. Wenn du bei der Kampagneneinrichtung z. B. „iOS-Geräte“ auswählst, sehen nur Personen die Kampagne, die Twitter auf einem iOS-Gerät nutzen.

Du kannst additives und restriktives Targeting in deiner Kampagne mischen. Dann erreichst du Leute, an denen du interessiert bist, und hältst gleichzeitig die Zielgruppe groß genug für ein erfolgreiches Targeting.

Additive Targeting-Optionen

Bei Kombination dieser Targeting-Typen wird deine potenzielle Kampagnenzielgruppe größer. Beispiel: Die Anzeige wird für Personen geschaltet, die der Targeting-Option 1 ODER Option 2 ODER Option 3 entsprechen.

 

Restriktive Targeting-Optionen

Mit diesen Targeting-Typen wird deine potenzielle Kampagnenzielgruppe kleiner, da die Optionen alle zusammen erfüllt sein müssen. Beispiel: Die Anzeige wird nur für eine Person geschaltet, die der Targeting-Option 1 UND Option 2 UND Option 3 entspricht.

 

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sollte ich mein Gebot setzen?

Wenn du nicht sicher bist, wie hoch dein Gebot sein sollte, empfehlen wir den automatischen Gebotstyp. Dann wird automatisch ein Gebot für deine Kampagne bestimmt, das innerhalb der Auktion wettbewerbsfähig ist.

Wenn du das Höchstgebot wählst, hängt die Höhe deines Gebots davon ab, wie viel du für eine kostenpflichtige Aktion zu zahlen bereit bist. Überlege dir, wie viel ein bestimmtes Ziel für die Gesamtdauer deiner Beziehung zu dieser Person für dich wert ist.

Wir zeigen im Formular zur Kampagneneinrichtung eine Gebotsorientierung an, die den Gebotsbereich anderer Kunden zeigt. So kannst du dein Gebot darauf abstimmen, wie wettbewerbsfähig deine Kampagne in der Auktion sein soll. Wenn du ein Kampagnenbudget, ein Tagesbudget und die Start-/Enddaten deiner Kampagne angibst, wird ein Gebotsvorschlag neben dem Höchstgebot angezeigt. Wenn du dein Kampagnenbudget oder dein Tagesbudget änderst, wird der Gebotsvorschlag entsprechend aktualisiert. Wenn du kein eigenes Höchstgebot eingegeben hast, wird als Höchstgebot automatisch der mittlere Wert der Gebotsorientierung angezeigt.

Garantiert die Gebotsorientierung, dass ich mein Budget vollständig ausnutze?

Unsere Gebotsorientierung ist eine Empfehlung, die wir auf der Basis unserer internen Algorithmen abgeben. Sie hilft dir bei einer effektiveren Gebotsabgabe, aber wir können nicht garantieren, dass das Budget deiner Kampagne voll umgesetzt wird oder dein Tagesbudget voll ausgeschöpft wird.

Außerdem ist die Gebotsorientierung zwar als hilfreiche Leitlinie gedacht, aber du kannst dein Gebot trotzdem jederzeit außerhalb des empfohlenen Bereichs festlegen. Du kannst den Betrag für dein Gebot frei wählen, solange er mindestens 0,01 $ pro Interaktion beträgt (Mindestgebot).

Wenn du deine Tagesbudgets immer vollständig ausgeben möchtest, empfehlen wir den automatischen Gebotstyp. Da das Gebot für ein bestimmtes Kampagnenziel und Budget des Werbekunden optimiert wird, ist es mit dieser Option wahrscheinlicher, dass das konfigurierte Tagesbudget tatsächlich verbraucht wird.

Wie viel kosten Anzeigen auf Twitter Ads?

Wie viel du für deine Kampagnen zahlst, bestimmst du selbst. Indem du bei deiner Kampagneneinrichtung ein Budget angibst, hast du Einfluss auf den Betrag, der dir berechnet wird. Hier erfährst du, wie du Kampagnendaten und ‑budget festlegst.

Der Preis jeder kostenpflichtigen Aktion in deiner Kampagne ist nicht von vornherein festgelegt, da ein Auktionsmodell über den Preis entscheidet. Das Targeting, die Creatives und das Gebot, das du bei der Kampagneneinrichtung auswählst, haben Einfluss darauf, wie viel du pro kostenpflichtige Aktion zahlst.

Wir empfehlen, dein Kampagnenbudget auf einen Betrag festzulegen, den du dir gut leisten kannst, und dann unsere Leitfäden zur Kampagnenoptimierung zu befolgen, um deinen Zielpreis pro Aktion zu erreichen. 

In diesem Artikel erfährst du mehr zu Preisen für Twitter Ads.

Bereit für die ersten Schritte?