Einführung zu benutzerdefinierten Zielgruppen

Benutzerdefinierte Zielgruppen sprechen deine bestehenden Follower und Kunden gezielt an. So kannst du relevante Remarketing-Kampagnen erstellen, indem du deine eigenen CRM-Listen hochlädst, und damit hoch spezifische Personengruppen erreichen. Es gibt drei Arten von benutzerdefinierten Zielgruppen:

  • Listen: Mit dieser Option kannst du spezifische Nutzer ansprechen. Dies können bestehende Kunden, deren E-Mail-Adressen du als Liste hochlädst, oder Twitter @Namen sein.
  • Website-Aktivität: Mit dieser Option sprichst du Personen an, die deine Website vor kurzem besucht haben. Du kannst diese Daten mit dem Website-Tag von Twitter erfassen, das über Twitter Ads verfügbar ist.
  • App-Aktivität: Mit dieser Option erreichst du Nutzergruppen, die in deiner App eine bestimmte Handlung ausgeführt haben, z. B. eine Installation oder Anmeldung. Daten über die Nutzer deiner Mobile-App kannst du mit dem Conversion Tracking erfassen.
 

So funktioniert es

„Zielgruppen“ ist ein Tool in deinem Twitter Ads-Account, mit dem du deine Zielgruppen überprüfen und verwalten kannst. Du kannst darauf zugreifen, indem du „Tools > Zielgruppen“ wählst.

Wenn eine Zielgruppe in Twitter Ads geladen ist, kannst du im Tab „Zielgruppen“ Details zur Zielgruppe anzeigen und sie bearbeiten oder löschen. 

Von dort aus kannst du deine benutzerdefinierten Zielgruppen in deinem Kampagnen-Targeting einsetzen, um direkt die Nutzer zu erreichen, an denen du interessiert bist. Du kannst frühere Kunden erneut ansprechen, Webbesucher, die noch nicht konvertiert haben, und/oder Mobile-App-Nutzer, die deine App in der letzten Woche nicht geöffnet haben.

Der Tab „Tools“ wird in deinem Ads-Account nicht angezeigt?  Das liegt daran, dass du noch keine Kreditkarte hinzugefügt hast. Weitere Informationen dazu findest du hier

 

Benutzerdefinierte Zielgruppe erstellen

Wähle in „Zielgruppen“ die Art der benutzerdefinierten Zielgruppe aus, die du erstellen möchtest: Liste, Website-Aktivität, App-Aktivität oder App-Aktivitätskombination. 

Daraufhin wird die Seite zur Zielgruppenerstellung geöffnet. Du kannst deiner benutzerdefinierten Zielgruppe einen Namen und eine kurze Beschreibung geben und die erforderlichen Informationen eingeben, um sie zu erstellen. Weitere Informationen zu den Anforderungen für jeden Typ findest du auf unseren Seiten für Listen, Website-Aktivität und App-Aktivität . 

Wenn du eine Liste Benutzerdefinierte Zielgruppe erstellt hast, ordnen unsere Systeme die Benutzer ihren Twitter @-Handles zu. Während dieses Vorgangs wird deine Zielgruppe in deinem Zielgruppenmanager als "Wird verarbeitet" angezeigt. Die Verarbeitung dauert im Durchschnitt 48 Stunden. Deine Zielgruppe wird danach entweder als "zu klein" oder "Bereit" angezeigt.

Wenn du eine benutzerdefinierte Zielgruppe aus Webseite-Aktivität oder App-Aktivität erstellt hast, beginnt unser System sofort, in Frage kommende Twitter Nutzer zu deiner Zielgruppe hinzuzufügen. Deine Zielgruppe wird auf dem Tab "Zielgruppen" als "zu klein" angezeigt, bis 100 Twitter Benutzer hinzugefügt wurden.

 

Verwalte und verwende deine Zielgruppen

Besuche den Tab „Zielgruppen“, um deine benutzerdefinierten Zielgruppen nach der Erstellung zu verwalten. Hier siehst du jede Zielgruppe, ihren Typ und ihren Übermittlungsstatus, sowie das Datum, an dem sie erstellt und zuletzt aktualisiert wurde, die Größe der Zielgruppe und ihre Beschreibung. Nur benutzerdefinierte Zielgruppen, die den Übermittlungsstatus „Bereit“ haben, können zum Targeting in Kampagnen herangezogen werden.

Außerdem kannst du anhand von Keywords im Zielgruppennamen nach bestimmten Zielgruppen suchen und deine Zielgruppen anhand ihres Status oder Typs filtern.

Wenn du Nutzer in deinen benutzerdefinierten Zielgruppen innerhalb deiner Kampagne ansprechen möchtest, wechsle in der Kampagneneinrichtung zum Abschnitt „Benutzerdefinierte Zielgruppen“.

Suche mithilfe des Caret-Zeichens neben jedem Zielgruppentyp die benutzerdefinierte Zielgruppe, die du ansprechen möchtest, und wähle sie aus. 

Denke daran, dass zwar alle benutzerdefinierten Zielgruppen angezeigt werden, dass aber nur die mit dem Übermittlungsstatus „Bereit“ für das Targeting in deiner Kampagne korrekt funktionieren.

Du kannst für die Nutzer in deinen benutzerdefinierten Zielgruppen entweder „Hinzufügen“ oder „Ausschließen“ wählen:

  • Hinzufügen: Die Tweets in deiner Kampagne werden für die Nutzer in deiner benutzerdefinierten Zielgruppe geschaltet, wenn sie den Targeting-Kriterien für Geografie, Geschlecht, Alter und Gerät entsprechen, die in deiner Kampagne angegeben wurden.
  • Ausschließen: Die Tweets in deiner Kampagne werden für die Nutzer in deiner benutzerdefinierten Zielgruppe NICHT geschaltet, selbst wenn sie den anderen Kriterien in deiner Kampagne entsprechen.

Aus Datenschutzgründen beträgt die Mindestgröße für eine benutzerdefinierte Zielgruppe, die in Kampagnen verwendet werden kann, 100 Twitter Nutzer. Wenn für deine benutzerdefinierte Zielgruppe keine 100 Twitter Nutzer abgestimmt werden können, wird „Zielgruppe zu klein“ angezeigt und sie steht nicht zum Targeting zur Verfügung.

 

 

Häufig gestellte Fragen

Welchen Typ der benutzerdefinierten Zielgruppe sollte ich verwenden?

Die drei Typen bieten jeweils unterschiedliche Ansatzpunkte für ein direktes Remarketing an die Personen, die für dich wichtig sind. 

Zusätzliche Anforderungen: 

In diesem Artikel erfährst du mehr über unsere Richtlinien für benutzerdefinierte Zielgruppen.

Meine Zielgruppe wird als zu klein angezeigt

Aus Datenschutzgründen muss die benutzerdefinierte Zielgruppe mindestens 100 Twitter Nutzer umfassen, damit sie in deinen Kampagnen genutzt werden kann. Für benutzerdefinierte Zielgruppen, die weniger Einträge haben, wird im Tab „Zielgruppen“ die Meldung „Zielgruppe zu klein“ angezeigt, und sie können nicht zum Targeting für die Kampagne verwendet werden.

Tipps zur Erhöhung der Anzahl abgestimmter Nutzer 

  • Listen: Füge deiner .csv-Datei mehr Nutzerinformationen hinzu und/oder kombiniere zwei kleinere .csv-Dateien. Lösche dann die zu kleine benutzerdefinierte Zielgruppe aus deinem Tab „Zielgruppen“ und lade die neue, größere benutzerdefinierte Zielgruppe hoch, um den Abstimmungsprozess neu zu beginnen.
  • Web-Aktivität: Stelle sicher, dass dein Web-Pixel korrekt funktioniert und dass deine URL-Parameter für die benutzerdefinierte Zielgruppe nicht zu eng definiert sind. Wie lange es dauert, 100 Twitter Nutzer für deine Web-Aktivitäts-Zielgruppe zu erlangen, hängt davon ab, wie viel Web-Traffic du erhältst.
Was versteht man unter „Abstimmung“?

Wenn du eine benutzerdefinierte Zielgruppe erstellst, gibt es einen anfänglichen Verarbeitungszeitraum, in dem die Nutzer in der benutzerdefinierten Zielgruppe von unseren Systemen mit ihren Twitter @Nutzernamen abgestimmt werden. Anschließend können wir für ihre Accounts Promoted Ads schalten.

Es ist möglich, dass nicht alle Nutzer in deiner benutzerdefinierten Zielgruppe aktive Twitter Nutzer sind. Deshalb ist die Größe der fertigen benutzerdefinierten Zielgruppe möglicherweise kleiner als die Liste, die du ursprünglich hochgeladen hast.

Jede benutzerdefinierte Zielgruppe ist anders. Bis deine Liste verarbeitet und „abgestimmt“ wurde, können wir nicht genau wissen, wie die Übereinstimmungsrate für die benutzerdefinierte Zielgruppe ist. Wenn für die benutzerdefinierte Zielgruppe auf dem Tab „Zielgruppen“ nicht mehr angegeben wird, dass die Verarbeitung läuft, siehst du die Anzahl der abgestimmten Nutzer für die benutzerdefinierte Zielgruppe. Wenn weniger als 100 aktive Twitter Nutzer abgestimmt wurden, erscheint „Zielgruppe zu klein“. Leider stehen benutzerdefinierte Zielgruppen, die "zu klein" sind, aus Datenschutzgründen nicht zum Targeting in Kampagnen zur Verfügung.

Sind die Namen meiner benutzerdefinierten Zielgruppen für Personen außerhalb meines Ads-Accounts sichtbar?

Sehr selten. Personen auf Twitter können ihr Twitter-Archiv anfordern, welches Informationen darüber enthält, warum sie mit bestimmten Anzeigen angesprochen wurden. Wenn sie als Teil dieser Daten in eine benutzerdefinierte Zielgruppe aufgenommen wurden, haben sie möglicherweise Einblick in die Zielgruppen, die sie für eine Ads-Impression qualifiziert haben. Auch wenn dieser Bericht nur sehr selten angefordert und heruntergeladen wird, solltest du dies bei der Benennung deiner benutzerdefinierten Zielgruppen berücksichtigen.

 

 

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