Conversion Tracking für Websites

Mit Conversion Tracking kann die Rendite für Werbeausgaben erfasst werden, denn dabei werden die Aktionen nachverfolgt, die Personen durchführen, nachdem sie sich Anzeigen auf Twitter angesehen oder mit ihnen interagiert haben.

Wenn das Conversion Tracking eingerichtet ist, kannst du auch geräteübergreifende Conversions verfolgen. Dann wird die Conversion korrekt deiner Kampagne zugeordnet, selbst wenn jemand deinen gesponserten Tweet auf seinem Mobilgerät angezeigt, aber die Conversion auf seinem Laptop durchgeführt hat.

 

So richtest du das Conversion Tracking ein

1. Website-Tag auswählen

Es gibt zwei Arten von Website-Tags, aus denen du wählen kannst:

  • Universelles Website-Tag: ein einziges Codesnippet, das auf deiner gesamten Website eingefügt werden kann, um verschiedene Website-Aktionen oder Conversions zu verfolgen

  • Single-Event-Website-Tag: ein besonderes Code-Snippet, mit dem du eine einzelne Website-Conversion auf deiner Website verfolgen kannst

Für die meisten Werbekunden empfiehlt sich das universelle Website-Tag, da dadurch der Tagging-Prozess vereinfacht und die Nachverfolgung des Nutzerpfads über die gesamte Website ermöglicht wird.

In seltenen Fällen benötigst du ein Single-Event-Tag, um eine Conversion für ein Ereignis zu verfolgen, bei dem keine Seite geladen wird (z. B. beim Download eines Whitepapers oder Absenden eines Registrierungsformulars).

2. Website-Tag generieren und installieren 

Wenn du entschieden hast, welche Art des Tags du nutzen möchtest, musst du es generieren und auf deiner Website einfügen. Geh dazu folgendermaßen vor:

a. Melde dich bei deinem Ads-Account auf ads.twitter.com an.

b. Wähle unter „Tools“ die Option „Conversion Tracking“.

Du siehst den Tab „Tools“ in deinem Account nicht? Das liegt wahrscheinlich daran, dass noch keine Kreditkarte für den Account hinterlegt wurde. Eine Anleitung findest du hier.

Für Single-Event-Tags kannst du direkt zu Schritt 4 gehen. Für ein universelles Website-Tag musst du alle Schritte durchführen.

c. Nachdem du unsere AGB akzeptiert hast, klicke auf den Button „Website-Tag für Conversion Tracking erstellen“.

d. Füge dieses Codesnippet direkt vor dem abschließenden HTML-Tag </body> auf deiner Webseite oder in einem Container-Tag oder Tag-Managementsystem ein. Die Implementierung muss möglicherweise ein Entwickler oder ein technischer Mitarbeiter übernehmen.

Im Abschnitt zu Tracking-Tools von Drittanbietern weiter unten findest du eine Schrittanleitung für Tag-Managementsysteme.

Hinweis: Ein universelles Website-Tag muss nur einmal auf deiner Website installiert werden und kann in mehreren Kampagnen verwendet werden. Es ist nicht nötig, für jede durchgeführte Kampagne ein neues Website-Tag zu erstellen.

Du möchtest mehrere Conversions auf deiner Website verfolgen? Dazu erstellst du für jede Conversion, die dein Tag verfolgen soll, ein Conversion-Ereignis.

3. Conversion-Ereignis(se) erstellen

Wenn du dein Tag auf deiner Website platziert hast, erstellst du als Nächstes dein Conversion-Ereignis. Du bist also bereit, deinem Tag mitzuteilen, was du verfolgen möchtest. Wenn du dich für ein Single-Event-Tag entschieden hast, wird auch dieses Tag in diesem Schritt erstellt.

a. Klicke auf der Seite „Conversion Tracking“ auf ads.twitter.com auf den Button „Neues Conversion-Event erstellen“.

b. Fülle das Formular anhand der folgenden Tipps aus.

Conversion-Typen:

  • Website-Besuch: Der Nutzer besucht eine Landing Page auf der Website eines Werbekunden.

  • Kaufen: Der Nutzer schließt den Kauf eines Produkts oder eines Service auf der Website des Werbekunden ab.

  • Download: Der Nutzer lädt eine Datei von der Website des Werbekunden herunter, beispielsweise ein Whitepaper oder ein Softwarepaket.

  • Registrieren: Der Nutzer meldet sich für den Service, den Newsletter oder die E-Mails des Werbekunden an.

  • Benutzerdefiniert: Eine Sammelkategorie für eine benutzerdefinierte Aktion, die in keine der oben genannten Kategorien fällt.

Website-Tags:

Wenn du ein Single-Event-Website-Tag ausgewählt hast, wird dieser Code generiert, wenn du das Formular speicherst.

Zur Platzierung des Tags fügst du das Codesnippet direkt vor dem abschließenden HTML-Tag </body> auf deiner Webseite oder in einem Container-Tag oder Tag-Managementsystem ein. Die Implementierung muss möglicherweise ein Entwickler oder ein technischer Mitarbeiter übernehmen.

Im Abschnitt zu Tracking-Tools von Drittanbietern weiter unten findest du eine Schrittanleitung für Tag-Managementsysteme.

URL-Abgleich:

Im Allgemeinen wird die Abgleichsregel „URL enthält“ anstelle von „Genaue URL“ empfohlen, da bei „Genaue URL“ die URL genau wie angegeben vorliegen muss, einschließlich Zeichenfolgenparameter für die URL-Abfrage und Seitenprotokoll (d. h. „http“ oder „https“). Die Zeichenfolgenparameter der URL-Abfrage können je nach Nutzer und Website-Navigationspfad variieren. Deshalb wird empfohlen, dass du „Genaue URL“ nur in seltenen Fällen und für spezielle Nutzungsfälle verwendest.

Zuordnungsfenster:

  • Zuordnungsfenster nach Interaktion: Wähle das Zeitfenster aus, in dem Conversions, die durchgeführt werden, nachdem eine Person mit deinen Anzeigen interagiert hat, Twitter zugeschrieben werden sollen. Einige Beispiele für Interaktionen sind „Gefällt mir"-Angaben, Retweets, Folgen, Antworten oder URL-Klicks. 

    Für das Zuordnungsfenster nach Interaktion sind als Optionen 1, 2, 3, 5, 7, 14, 20, 60 und 90 Tage verfügbar. Wenn du nicht sicher bist, welches Fenster du auswählen solltest, empfehlen wir die Standardeinstellung von 14 Tagen. Wenn du diese Einstellung änderst, werden deine Conversion-Daten rückwirkend aktualisiert. Du kannst also auch später noch ein anderes Zuordnungsfenster ausprobieren.

  • Zuordnungsfenster nach Anzeige: „Nach Anzeige“ bezieht sich darauf, dass jemand deinen gesponserten Tweet auf Twitter sieht und nicht damit interagiert, jedoch später deine Website besucht und dann eine Conversion vornimmt. Menschen sehen oder lesen oft etwas in deinen gesponserten Tweets auf Twitter oder sehen sich dort Medien an, ohne darauf zu klicken. In diesen Fällen gewährt dir die Zuordnung nach Anzeige Einblicke in die Conversions, für die dir keine eigentlichen Interaktionen in Rechnung gestellt wurden.

    Für das Zuordnungsfenster nach Anzeige sind als Optionen „Aus“, 1, 2, 3, 5, 7, 14, 30, 60 und 90 Tage verfügbar. Wenn du nicht sicher bist, welche Einstellung du auswählen solltest, empfehlen wir die Standardeinstellung „1 Tag nach Anzeige“.
  • Möchtest du andere Conversions verfolgen? Wiederhole diesen Schritt, um Conversion-Ereignisse für andere Metriken zu erstellen, die du verfolgen möchtest.
  • In fast allen Fällen wird empfohlen, jeden Conversion-Typ nur einmal auf deiner Website zu verwenden. Die Verwendung mehrerer Conversion-Ereignisse desselben Conversion-Typs kann zu duplizierten Daten in deinem Twitter Ads-Dashboard führen. 
4. Dein Conversion-Ereignis in deine Kampagne aufnehmen

Wenn ein Conversion-Ereignis erstellt wurde, kannst du es aus dem Kampagnenformular auswählen.

Gehe dazu folgendermaßen vor:

a. Wähle in deinem Ads-Account „Neue Kampagne erstellen“ aus.

b. Nachdem du die Kampagnendetails ausgefüllt hast, wirst du aufgefordert, deine Anzeigengruppen-Details auszufüllen.

c. Wähle bei den Anzeigengruppen-Details unter „Optimierungseinstellung“ die Option „Website Conversions“. Dadurch erscheint ein neues Feld „Schlüssel-Conversion-Metrik“, in dem du dein Conversion-Ereignis auswählen kannst.

Weitere Hilfe zum Kampagnenformular findest du in diesen schrittweisen Anleitungen zur Erstellung einer Kampagne für Website-Klicks.

 

So nutzt du das Conversion Tracking zur Kampagnenverbesserung

Um in Twitter Ads erfolgreiche Direktantwort-Kampagnen zu erstellen, solltest du verschiedene Strategien testen, analysieren, was funktioniert, und die Performance optimieren, indem du neue Kampagnen an den erfolgreichsten orientierst. Wiederhole diesen Zyklus, bis du mit den CPA – den Kosten pro Aktion in Twitter Ads – zufrieden bist. Erfolgreiche Werbekunden durchlaufen diesen Zyklus in regelmäßigen Abständen, um sicherzustellen, dass ihre Kampagnen optimal ausgerichtet sind:

  • Erstelle ein spezifisches Conversion-Ereignis für die Conversion, die du verfolgen möchten. Das können allgemeine Ereignisse (Website-Besuche, Lead-Formulareinsendungen, websiteübergreifende Kaufabschlüsse) oder spezifische Ereignisse (Verkauf von Tickets für eine Veranstaltung) sein.
  • Erstelle Conversion-Ereignisse für die unterschiedlichen Bereiche des Conversion-Prozesses. Beispielsweise kannst du ein Conversion-Ereignis für die Besuche auf einer Produkt-Landingpage erstellen und ein separates Conversion-Ereignis für die Bestätigungsseite für Kaufabschlüsse. Auf diese Weise erhältst du Einblicke darin, wie gut das Conversion funktioniert, wenn die Besucher von Twitter auf deine Website kommen.
  • Erstelle einige Direktantwort-Kampagnen mit gesponserten Tweets, um Kunden an die richtige Stelle auf deiner Website zu führen.
    • Dein Tweet-Text muss ganz auf die Conversion ausgerichtet sein.
    • Dein Targeting muss auf potenzielle Kunden abgestimmt sein (z. B. Website-Besucher mithilfe einer maßgeschneiderten Zielgruppe).
    • Teste unterschiedliche Tweet-Texte und Targeting-Optionen über mehrere Kampagnen hinweg. Je mehr Variationen du testest, desto schneller findest du heraus, wie du deine Kunden auf Twitter zu mehr Aktionen bewegen kannst.
  • Überwache deine Kampagnenstatistiken, um zu ermitteln, welche Kampagnen die meisten Conversions zum niedrigsten Preis (CPA) erzielen. Weise diesen erfolgreichen Kampagnen einen größeren Teil deines Budgets zu und erstelle neue Kampagnen, die ihnen ähnlich sind.

Zusätzlich zu diesem Optimierungszyklus kannst du durch folgende Best Practices das Conversion Tracking optimal ausschöpfen:

  • Überlege dir einen CPA-Zielwert, den du erreichen möchtest. Damit hast du ein Ziel vor Augen und kannst besser ermitteln, welche Kampagnen funktionieren und welche optimiert werden müssen.

  • Verfolge Conversions sowohl auf Kampagnen- als auch auf Tweet-Ebene. So kannst du herausfinden, welcher Tweet-Text am besten funktioniert, um noch differenzierte Optimierungen vorzunehmen.

  • Website-Tags können über verschiedene Kampagnen hinweg verwendet werden. Es ist nicht nötig, für jede Kampagne neue Website-Tags zu erstellen. Wenn du „Website Conversions“ als Optimierungseinstellung für eine Kampagne wählst, musst du eines deiner Website-Tags als Schlüssel-Conversion angeben. Das ist das Tag oder die Website-Aktion, die für dich bei dieser Kampagne am wichtigsten ist.

     

 

So überprüfst du, ob das Tracking durch die Website-Tags funktioniert

Option 1: Nachdem du den Website-Tag-Code platziert hast, kehrst du zum Tab „Conversions“ in Twitter Ads zurück und überprüfst dort den Status deines Website-Tags.

Es gibt 3 verschiedene Statustypen für Tags:

  • Tracking: Twitter hat in den letzten 24 Stunden Pings vom Tag erhalten.

  • Nicht verifiziert: Twitter hat bisher keine Pings vom Tag erhalten.

  • Ruhend: Twitter hat in den letzten 24 Stunden keine Pings vom Tag erhalten.

Option 2: Zum weiteren Debugging des Conversion Tracking empfiehlt sich unsere Chrome-Erweiterung Twitter Pixel Helper. Mit dieser Erweiterung kannst du schnell erkennen, ob das Twitter Tag auf einer bestimmten Seite funktioniert und welche Parameter es an Twitter sendet.

Option 3: Das Tag beginnt erst, Daten an Twitter Ads zu senden, wenn jemand zum ersten Mal deine mit dem Tag versehene Webseite besucht. Dein Tag muss in unserer Benutzeroberfläche nicht als „Tracking“ verzeichnet sein, um Daten zu erfassen. Wenn du jedoch Probleme mit dem Tag hast oder einfach gründlich sein möchtest, untersuche bitte mit den folgenden Schritten den Code von deiner Website und verifiziere, dass dein Website-Tag richtig platziert wurde und funktioniert.

Mit Google Chrome

  1. Öffne das Dropdown-Menü in Chrome. Wähle dort „Weitere Tools“ > „Entwicklertools“ > „Network“.

  2. Gib „Twitter“ in das Filtersuchfeld ein und aktualisiere die Seite.

  3. Suche nach Twitter Conversion-Tags und gleiche die Pixel-ID mit der ID in der Ads-Oberfläche ab.

  4. Prüfe, ob es sich um ein Conversion-Tag handelt. Es muss so wie die Syntax in der Ads-Oberfläche aussehen.

  5. Überprüfe, ob in der Spalte „Status“ der Wert „200“ angezeigt wird.

  6. Stelle sicher, dass zwei Pixel platziert sind: eines für Desktop und das andere (t.co) für Mobilgeräte.

  7. Container-Tags sollten hier ebenfalls angezeigt werden.

Mit Mozilla Firefox

  1. Öffne das Dropdown-Menü in Firefox. Wähle „Web-Entwickler“ > „Netzwerkanalyse“.

  2. Sortiere nach „Domain” und aktualisiere die Seite.

  3. Scrolle nach unten und suche nach „analytics.twitter.com” und „t.co”.

  4. Suche nach Twitter Conversion-Tags und gleiche die Pixel-ID mit der ID in der Ads-Oberfläche ab.

  5. Überprüfe, ob es sich um Conversion-Tags handelt. Sie müssen so wie die Syntax in der Ads-Oberfläche aussehen.

  6. Überprüfe, ob in der Spalte „Status“ der Wert „200“ angezeigt wird.

  7. Stelle sicher, dass zwei Pixel platziert sind: eines für Desktop und eines (t.co) für Mobilgeräte.

  8. Container-Tags sollten hier ebenfalls angezeigt werden.

 

 

So richtest du das erweiterte Conversion Tracking zur Überwachung des Kampagnen-ROI ein

Mit deinem Website-Tag kannst du auch eine Übersicht über den ROI deiner Kampagnen mit gesponserten Tweets erhalten – einschließlich des Gesamtumsatzes oder Conversion-Gesamtwerts, den deine Kampagne erzeugt hat, und der Gesamtzahl der gekauften Artikel.

Beim Conversion Tracking werden automatisch der Traffic und der Pfad protokolliert, den ein Nutzer durch deine mit Tags versehenen Seiten nimmt. Um aber zu erfassen, wie viel jemand ausgibt oder kauft, musst du deinem Basiscode den korrekten Tag-Ereignistyp und die richtigen Attributwerte hinzufügen. In diesem Fall verwendest du den Tag-Ereignistyp „Kaufen“.

Hinweis: Das Tag für „Kaufen“ muss unabhängig vom Tag-Typ „Seitenansicht“ ausgeführt werden; sonst werden die dynamischen Werte überschrieben.

Im Folgenden siehst du den Code für das universelle Website-Tag für „Kaufen“:

      <!-- Twitter universal website tag code -->
<script>
!function(e,t,n,s,u,a){e.twq||(s=e.twq=function(){s.exe?s.exe.apply(s,arguments):s.queue.push(arguments);
},s.version='1.1',s.queue=[],u=t.createElement(n),u.async=!0,u.src='//static.ads-twitter.com/uwt.js',
a=t.getElementsByTagName(n)[0],a.parentNode.insertBefore(u,a))}(window,document,'script');
// Insert Twitter Pixel ID and Standard Event data below
twq('init','twitter_pixel_id');
twq('track','Purchase', {
    //required parameters
    value: '29.95',
    currency: 'USD',
    num_items: '3',
});
</script>
<!-- End Twitter universal website tag code -->
    

Erforderliche Parameter:

  • value: Bezieht sich auf den tatsächlichen Wert des Artikels oder der Conversion der verfolgten Aktion.
  • num_items: Gibt die Anzahl der Artikel an, die zur Berücksichtigung der Conversion gekauft werden muss. Bei den meisten hartcodierten Implementierungen lautet der Wert „1“.

Du musst mindestens „value“, „currency“ und „num_items“ für den Tag-Ereignistyp „Kaufen“ angeben. Wenn du dich nicht in den USA befindest oder eine andere Währung als US-Dollar verwendest, musst du „USD“ durch die Abkürzung der lokalen Währung ersetzen.

 

 

Statistiken zum Conversion Tracking für Websites

Nachdem du ein Website-Tag eingerichtet hast, sind Berichte zum Conversion Tracking für Websites auf dem Tab „Kampagnen“ verfügbar. Angezeigt werden die Anzahl der Conversions auf Kampagnen- oder Tweet-Ebene, ebenso wie damit verbundene Messdaten wie Impressions, Interaktionen, Ausgaben und CPA.

Du kannst die Ergebnisse für deine Conversion-Ereignisse anzeigen, indem du „Metriken anpassen” auswählst.

Anschließend scrollst du zum Abschnitt „Conversions” der anpassbaren Metriken und wählst das Conversion-Ereignis aus, das du ansehen möchtest. 

Diese Statistiken sind auch über eine herunterladbare CSV-Datei unter „Daten exportieren” im Ads Manager verfügbar. 

Das Kampagnen-Dashboard zeigt die Conversions nach Conversion-Typ an. Wenn du beispielsweise an der Verfolgung von zwei verschiedenen Typen von Einkäufen interessiert bist, kannst du den einen Typ als Tag „Kaufen“ und den anderen als Tag „Benutzerdefiniert“ einrichten, damit beide separat gemeldet werden.

Alternativ bietet die herunterladbare CSV-Datei die Möglichkeit, Conversions nach dem Namen des Conversion-Ereignisses aufzuschlüsseln. Eine gesonderte Aufschlüsselung von Conversions nach Anzeige und Conversions nach Interaktion ist ebenso möglich. Wähle dazu beim Export deiner Metriken „Website Conversions nach Tag”.

 

Was sind maßgeschneiderte Zielgruppen aus dem Web?

Mit maßgeschneiderten Zielgruppen aus dem Website-Tag kannst du Leute auf Twitter erreichen, die kürzlich deine Website besucht und somit Interesse an deinen Produkten gezeigt haben. Für die maßgeschneiderten Zielgruppen aus dem Web wird ebenfalls das hier beschriebene Website-Tag für Conversion Tracking verwendet. In diesem Artikel erfährst du mehr über maßgeschneiderte Zielgruppen aus dem Web.

Hinweis: Bei Kampagnen für Website-Klicks zeigt sich eine bessere Performance, wenn beim Targeting die maßgeschneiderte Zielgruppe aus Website-Besuchern verwendet wird.

 

 

Details zur Inhaltssicherheitsrichtlinie

Wir haben unser Online-Conversion-Tracking-Tag (oct.js) und unser universelles Conversion-Tracking-Tag (uwt.js) um eine 302-Umleitungsregel erweitert. Die Umleitung funktioniert folgendermaßen:

https://platform.twitter.com/oct.js ==> https://static.ads-twitter.com/oct.js

https://platform.twitter.com/uwt.js ==> https://static.ads-twitter.com/uwt.js

Wenn deine Website eine rigide Inhaltssicherheitsrichtlinie (Content Security Policy, CSP) hat, musst du ihr „ads-twitter.com“ hinzufügen.

 

 

Warum ändern sich die Conversions in meinem Bericht im Laufe der Zeit?

Die Twitter Berichterstattung wird innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der Schaltung der Impressions abgeschlossen. Vor diesem Zeitpunkt zeigen wir geschätzte Daten, um Feedback in Echtzeit geben zu können. Diese Daten können sich jedoch noch ändern. In die Twitter Nutzeroberfläche zur Conversion-Berichterstattung fließen zwei Prozesse zur Datenanzeige ein.

Zunächst werden die Seitenbesuche und Kaufereignisse durch einen Streaming-Job direkt aus Live-Protokolldaten erfasst und die Metriken in den Bericht importiert. Anschließend entfernt ein laufender Batchprozess doppelte Tag-Auslösungen, passt die Conversion-Zuordnungen an und führt Identitäten für geräteübergreifende Conversions zusammen.

 

 

Tracking-Tools von Drittanbietern

Hinweis: Nutzeroberflächen von Drittanbietern spiegeln möglicherweise nicht die Funktionen unseres Website-Tracking in Twitter Ads Manager wider. Möglicherweise beziehen sie sich nur auf Informationen, die von diesem Drittanbieter erfasst werden.

 

Google Tag Manager

1. Melde dich bei deinem Account bei Google Tag Manager an: https://tagmanager.google.com/#/home

2. Wähle den passenden Arbeitsbereich aus, der mit deinem Website-Container verknüpft ist.

3. Wähle „Tags“ aus dem linken Navigationsmenü und klicke auf „Add A Tag”, um ein Tag hinzuzufügen.

4. Wähle, wenn du dazu aufgefordert wirst, „Choose a tag type to begin setup...“, um einen Tag-Typ zu wählen und mit der Einrichtung zu beginnen. Wähle im rechten Teilfenster „Twitter Universal Website Tag“ aus der Liste.

5. Gib deinem Tag einen Titel. Andernfalls steht hier „Untitled Tag“.

6. Melde dich in der Nutzeroberfläche von Twitter Ads (ads.twitter.com) bei deinem Ads-Account an und klicke auf „Tools“ > „Conversion Tracking“.

7. Erstelle, wenn du dazu aufgefordert wirst, dein neues universelles Website-Tag. Klicke andernfalls auf „Code und Installationsanweisungen anzeigen“.

8. Kopiere innerhalb des Codesnippets deine Pixel-ID aus der Zeile, die ähnlich wie folgende lautet: „twq(‘init’,‘twitter_pixel_id’);“. Im Screenshot unten ist die Pixel-ID „nuqtg“. Diese Pixel-ID gilt nur für deinen Ads-Account.

9. Füge im Formular von Google Tag Manager deine Pixel-ID in das Feld für die Twitter Pixel-ID ein.

10. Wähle das geeignete Twitter Tag-Ereignis für die Aktion aus, die du auf deiner Website verfolgen möchtest.

11. Füge die nötigen Parameter für das Tag-Ereignis hinzu. Weise für jeden Tag-Parameter statische oder dynamische Werte aus deinem Daten-Layer zu. Beispiel: Das Tag-Ereignis „Purchase“ (Kaufen) umfasst in der Regel die Parameter „value“ (Wert) und „currency“ (Währung):

12. Füge die nötigen Trigger hinzu, damit das Tag-Ereignis auf einer bestimmten Gruppe von Webseiten geladen wird. Beispiel: Das Ereignis „Purchase“ (Kaufen) wird normalerweise auf Auftragsbestätigungsseiten ausgelöst, deshalb lädt unser Beispiel-Tag-Trigger das Tag nur, wenn die Seiten-URL „purchase“ enthält. Welche Trigger es bei dir sind, hängt von deiner Website-Konfiguration und deiner URL-Struktur ab.

13. Führe ähnliche Schritte für alle Website-Phasen durch. So darf das Tag-Ereignis „PageView“ (Seitenansicht) nicht ausgelöst werden, wenn das Tag-Ereignis „Purchase“ (Kaufen) ausgelöst wird.

 

Tealium

1. Klicke in deinem Tealium-Dashboard auf „Tags“ > „+ Add Tag“.

2. Suche nach dem universellen Twitter Website-Tag und klicke dann auf „+ Add“.

3. Gib deinem Tag einen Titel. Andernfalls wird „Twitter Universal Website Tag“ angezeigt.

4. Melde dich in der Benutzeroberfläche von Twitter Ads (ads.twitter.com) bei deinem Ads Account an und klicke auf „Tools“ > „Conversion Tracking“.

5. Erstelle, wenn du dazu aufgefordert wirst, dein neues universelles Website-Tag. Klicke andernfalls auf „Code und Installationsanweisungen anzeigen“.

6. Kopiere innerhalb des Codesnippets deine Pixel-ID aus der Zeile, die ähnlich wie folgende lautet: „twq(‘init’, ‘twitter_pixel_id’);“. Im Screenshot unten ist die Pixel-ID „nuqtg“. Diese Pixel-ID gilt nur für deinen Ads-Account.

7. Füge in der Benutzeroberfläche von Tealium deine Pixel-ID in das Feld für die Twitter Pixel-ID ein.

8. Lege unter „Load Rules“ deine Laderegeln so fest, dass das Tag korrekt auf den relevanten Seiten deiner Website geladen wird. Laderegeln legen fest, wann und wo eine Instanz dieses Tags auf deiner Website geladen wird. Als Standard gilt die Regel „Load on All Pages“, mit der das Tag auf allen Seiten geladen wird. Um das Tag nur auf einer spezifischen Seite zu laden, musst du die relevanten Bedingungen erstellen und auf die Konfiguration anwenden.

9. Richte deine „Data Mappings“ ein. Bei der Zuordnung werden Daten von einer Datenquelle in deinem Daten-Layer an die zugehörige Zielvariable im universellen Twitter Website-Tag gesendet.

Unten siehst du ein Beispiel für einen Satz von Datenzuordnungen für dieses Tag. Die Namen deiner Datenquellen müssen nicht mit dem Beispiel übereinstimmen. Bei diesem Beispiel wird eine vollständig konfigurierte E-Commerce-Erweiterung vorausgesetzt.

10. Klicke in der Benutzeroberfläche von Tealium auf „Publish“, um die neu erstellten Tags in deiner Entwicklungs-, Staging- oder Produktions-Umgebung zu veröffentlichen.

Wenn du Fragen hast, schlag bitte in der detaillierten Dokumentation zu Tealium nach.

 

 

TagMan von Ensighten

1. Suche in deinem TagMan-Dashboard innerhalb der TagMan-Bibliothek nach „Twitter Universal Website Tag“:

2. Gib deinem Tag einen Titel. Andernfalls wird „Twitter Website Event Tag“ angezeigt.

3. Melde dich in der Benutzeroberfläche von Twitter Ads (ads.twitter.com) bei deinem Ads Account an und klicke auf „Tools“ > „Conversion Tracking“.

4. Erstelle, wenn du dazu aufgefordert wirst, dein neues universelles Website-Tag. Klicke andernfalls auf „Code und Installationsanweisungen anzeigen“.

5. Kopiere innerhalb des Codesnippets deine Pixel-ID aus der Zeile, die ähnlich wie folgende lautet: „twq(‘init’, ‘twitter_pixel_id’);“. Im Screenshot unten ist die Pixel-ID „nuqtg“. Diese Pixel-ID gilt nur für deinen Ads-Account.

6. Füge in der Benutzeroberfläche von TagMan deine Pixel-ID in das Feld „Twitter Website Tag ID“ ein.

7. Wähle im Feld „Tag Event Type“ einen der Twitter Tag-Ereignistypen aus: „PageView“, „ViewContent“, „Search“, „AddToCart“, „AddToWishlist“, „InitiateCheckout“, „AddPaymentInfo“, „Purchase“, „Signup“, „CompleteRegistration“ oder „Download“.

8. Konfiguriere abhängig von deiner Auswahl unter „Tag Event Type“ die nötigen Parameter für das Ereignis.

Hinweis: Jedes Twitter Tag-Ereignis verfügt über bestimmte obligatorische und optionale Parameter. Beispiel: Für das Ereignis „ViewContent“ müssen die Parameter „content_ids“ und „content_type“ angegeben werden.

9. Konfiguriere die Tag-Auslösebedingungen für den Tag-Ereignistyp.

10. Speichere die Konfiguration und wiederhole dann die obigen Schritte für jedes Tag-Ereignis, das auf deiner Website ausgelöst werden soll.

11. Veröffentliche die neu erstellten Tags für deine Entwicklungs-, Staging- oder Produktions-Umgebung.

 

 

Signal

1. Melde dich hier bei deinem Signal-Account an.

2. Wechsle zu „Tags“ > „Add a Tag“ > Suche nach „Twitter Conversion > Wähle „Twitter Universal Website Tag (JavaScript)“ aus.

3. Richte ein „PageView“-Tag zur Verfolgung aller Website-Besuche ein: (bedingte Auslösung überall außer bei Kauf / Bestätigung):

4. Gib über die Felder an, wann das Tag ausgeführt werden soll (auf allen Seiten außer der Kauf-/Bestätigungsseite).

5. Erstelle ein zweites Tag zur Verfolgung der Kauf-Conversions (falls zutreffend).

6. Gib über die Felder an, wann das Tag ausgeführt werden soll (beim Kauf/bei der Kaufbestätigung).

Bereit für die ersten Schritte?