Twitter und iOS 14 – Ressourcencenter

Überblick

2020 hat Apple sein AppTrackingTransparency-Framework als Teil von iOS 14 angekündigt. 

Seit dem 26. April hat Apple das AppTrackingTransparency-Framework offiziell als Teil von iOS 14.5 veröffentlicht. Damit sind iOS-Apps verpflichtet, eine Genehmigung des Nutzers zum Tracking (gemäß der Definition von Apple für „Tracking“) einzuholen. Das heißt: Um Daten von Nutzern, die eine iOS-App nutzen, erfassen und weitergeben zu dürfen, muss diese App eine AppTrackingTransparency-Eingabeaufforderung anzeigen.

Das AppTrackingTransparency-Framework wird Auswirkungen auf die Werbebranche im Allgemeinen haben, da es wahrscheinlich zu einer deutlichen Verringerung der Anzahl der identifizierbaren Nutzer führen wird. Dadurch kann es schwierig werden, Conversions oder Aktionen, die von einer Anzeigenplattform gesteuert werden, genau zuzuordnen. Es kann auch Auswirkungen auf Modelle zur Anzeigenschaltung, Targeting-Funktionen und Lösungen zur Kampagnenmessung haben.

Unsere Position

Wir haben bereits bekanntgegeben, wie sich Twitter auf diese Änderungen vorbereitet. Außerdem haben wir mitgeteilt, welche Strategie wir bezüglich der Eingabeaufforderung verfolgen. Hier erfährst du mehr über diese und andere Ankündigungen im Zusammenhang mit AppTrackingTransparency. 

Bei Twitter legen wir seit Langem Priorität auf den Datenschutz unserer Nutzer. Außerdem möchten wir, dass Nutzer weiterhin die Kontrolle darüber behalten, wie wir mit Daten umgehen, und ihre Anzeigenpräferenzen verwalten können.

Produkt-Updates für AppTrackingTransparency

Für die App-Werbung haben wir SKAdNetwork integriert, die proprietäre Zuordnungslösung von Apple. SKAdNetwork ermöglicht Klick- und View-through-Installationsberichte mit Aggregation auf Ebene der Kampagne oder Anzeigengruppe.

Für unsere anderen Anzeigenprodukte nehmen wir Produktänderungen vor, mit denen Berichte und Tracking für Zielgruppen ermöglicht werden, die Tracking über die AppTrackingTransparency-Eingabeaufforderung erlaubt haben.

Was bedeutet das für deine Kampagnen auf Twitter?

Das hängt davon ab, welche Art von Kampagnen und Produkten du verwendest. Die Änderungen können sich auf verschiedene Arten auf eine Vielzahl verschiedener Produkte auswirken. 

Im Folgenden findest du weitere Informationen zu den Produkten, die du nutzt. Sie erläutern die Auswirkungen auf deine Kampagnen und sagen dir, welche Vorbereitungen du treffen solltest.

 

Produkte für App-Installationen und erneute App-Interaktionen

Wie wirkt sich diese Änderung auf deine Kampagnen für App-Installationen oder erneute App-Interaktionen aus?

Die Änderungen haben Auswirkungen auf die Kampagnen für App-Installationen und erneute App-Interaktionen. Dies umfasst Auswirkungen auf die Messung, die Vorhersage, das Targeting sowie die Leistung der Kampagne. 

Wenn mehr Nutzer das Tracking über die AppTrackingTransparency-Eingabeaufforderung deaktivieren, sinkt die Anzahl der verfügbaren Werbekunden-IDs (IDFA). IDFAs sind ein wichtiges Element bei Mobile-App-Kampagnen. Wenn durch diese Änderung weniger IDFAs vorhanden sind, beeinträchtigt das die Kampagnen. 

Insbesondere erwarten wir, dass Kampagnen für erneute App-Interaktionen stark von den AppTrackingTransparency-Maßnahmen betroffen sein werden. Die IDFA ist das primäre Signal zur Identifizierung von Personen, die eine App bereits auf iOS-Geräten installiert haben. Wenn dieses Signal nicht mehr so oft zur Verfügung steht, ist es schwieriger, diese Personen korrekt zu erreichen.

Bei der Funktion und Messung von iOS-App-Kampagnen auf Twitter kommt es zu Änderungen:

  • SKAdNetwork: Um Zielgruppen zu erreichen, die das Tracking deaktiviert haben, musst du mit einem genehmigten Mobile Measurement Partner (MMP) zusammenarbeiten, damit du das SKAdNetwork auf Twitter nutzen kannst.
  • Messung: Die Berichterstattung über Installationen für Klicks und View-throughs wird für SKAdNetwork-Installationen auf der Ebene der Anzeigengruppe aggregiert. Zielgruppen, die sich für das Tracking entschieden haben, sind auf der Geräte-ID-Ebene weiterhin messbar.
  • Hinweis: Die View-Through-Zuordnung mit SKAdNetwork ist auf Twitter noch nicht verfügbar. Die Unterstützung der View-through-Zuordnung soll innerhalb von 1-2 Monaten nach dem 26. April eingeführt werden. Diese Seite wird mit weiteren Informationen aktualisiert, sobald dies verfügbar ist.
  • Kampagneneinrichtung: Du musst sicherstellen, dass du nur bis zu 70 Anzeigengruppen gleichzeitig für eine einzelne beworbene iOS-App ausführst.

Das volle Ausmaß der Auswirkungen ist noch nicht bekannt. Neue Informationen erhältst du, sobald sie bekannt werden. Weitere Details findest du weiter unten.

Beachte, dass diese Änderungen nicht für Android-Geräte gelten.

SKAdNetwork- und App-Kampagnen-Messung

Für App-Kampagnen erfordert Twitter die Zusammenarbeit mit einem genehmigten Mobile Measurement Partner (MMP) zur Messung und Zuordnung von Installationen und Post-Installationen. Wir bieten derzeit keine Conversion-Messung und -Zuordnung über ein Software Development Kit (SDK) oder über unsere Ads-API an. 

Unsere genehmigten MMPs sind:

Twitter unterstützt das neue Werbenetzwerk von Apple, SKAdNetwork. Wenn du bereits mit einem unserer MMPs zusammenarbeitest, kannst du SKAdNetwork-Installationen im Twitter Ads Manager einsehen. 

Um die Metriken nach der Installation oder nach Conversion-Wert anzuzeigen, musst du mit deinen MMPs zusammenarbeiten und sicherstellen, dass die Unterstützung des SKAdNetwork auf Twitter konfiguriert ist. 

Ab dem 23. April sind alle genehmigten MMPs auf Twitter in SKADNetwork integriert. Erkundige dich bei deinem MMP, ob du auf die richtige Version deines MMP-SDK aktualisiert bist.

App-Kampagneneinrichtung

Mit dem SKAdNetwork stellt Apple jeder beworbenen App nur eine begrenzte Anzahl (100) von SK-Kampagnen-IDs (SKIDs) zur Verfügung. Twitter reserviert 30 der 100 SKIDs, damit wir die Entwicklung und Verbesserung von Anzeigenprodukten fortsetzen können. Die restlichen 70 SKIDs sind pro beworbener App verfügbar.

Damit ist jede deiner iOS-Apps in der Lage, 70 aktive Anzeigengruppen zu unterstützen, wobei eine SKID einer Anzeigengruppe zugeordnet ist. Dieses Limit für gleichzeitig aktive Anzeigengruppen gilt übergreifend für alle Werbe-Accounts. Die Anzahl der Kampagnen oder Werbe-Accounts ist derzeit nicht beschränkt.

  • Beispiel: Du kannst 70 Kampagnen mit jeweils einer Anzeigengruppe (oder umgekehrt: 1 Kampagne mit 70 Anzeigengruppen) ausführen.
App-Targeting

Wir erwarten Auswirkungen auf das Targeting in Bezug auf benutzerdefinierte Zielgruppen, auf das Targeting auf der Twitter Audience Platform und auf unseren automatischen App-Ausschluss. Weitere Details findest du weiter unten.

Wir erwarten, dass es bei unseren Produkten, die Targeting nach Alter, Geschlecht, Standort, Sprache, Gerät, Keyword, Event, Interesse, Unterhaltungsthema, Film/TV und Follower nutzen, keine bis wenige Auswirkungen auf der Twitter Plattform gibt.

Betroffene Targeting-Arten:

  • Benutzerdefinierte Zielgruppen: Die Zielgruppengröße für benutzerdefinierte Zielgruppen mit IDFA wird wahrscheinlich sinken. Das gilt für Zielgruppenlisten, die Nutzer per IDFA identifizieren, App-Aktivitäts-Zielgruppen und kombinierte Zielgruppen für App-Aktivitäten.
  • Update: AppTrackingTransparency und die damit verbundenen Produktänderungen haben neue Auswirkungen auf benutzerdefinierte Zielgruppen. Weitere Informationen findest du im Abschnitt „Zielgruppen“.
  • Targeting für Twitter Audience Platform: Wenn du Targeting nach Alter oder Geschlecht nutzt, erhältst du auf der Twitter Audience Platform wahrscheinlich eine kleinere Zielgruppe. Durch das verringerte IDFA-Signal sind wir nicht so gut in der Lage, MoPub-Zielgruppen über die Twitter Audience Platform zuzuordnen.
  • Automatischer Ausschluss: Für Geräte-IDs, die wir zuordnen können, können wir automatisch die Zielgruppen ausschließen, die deine App bereits installiert haben. Durch das verringerte IDFA-Signal sind wir dazu auf iOS nicht mehr so gut in der Lage.
So bereitest du deine Kampagnen vor

Wenn mehr Nutzer das Update auf iOS 14.5+ ausführen und das IDFA-Signal schwächer wird, ist es wichtig, dass du deine Kampagnen aufmerksam verfolgst. Hier sind einige Empfehlungen, die du in den ersten Monaten der Ungewissheit beachten solltest.

  • Gebot und Budget: Wir empfehlen, Budgets anhand deines typischen Ausgabenniveaus vor und unmittelbar nach der Einführung von AppTrackingTransparency festzulegen. 
  • Warte die Lernphase ab. Das ist der einfachste Faktor, um besonders hohe Fluktuationen unter Kontrolle zu bringen. Versuche, in den ersten 5 Tagen nach dem Kampagnenstart keine Änderungen an der Kampagne vorzunehmen. 
  • Automatisches Gebot oder Höchstgebot. Wir empfehlen, weiter deinen gewohnten Gebotstyp zu nutzen. Wenn du nicht sicher bist, was du nutzen solltest, empfehlen wir das automatische Gebot, da es dir die beste Chance auf Skalierung bietet und nicht (wie beim Höchstgebot) ein Risiko besteht, dass deine Anzeigen wenig bis gar nicht geschaltet werden. 
  • Wenn du das Höchstgebot verwendest, gib als Gebot maximal das Fünffache des KPI an, nicht höher. Geh lieber auf Nummer sicher.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Unterstützt Twitter die View-through-Zuordnung, die von SKAdNetwork angeboten wird?

  • Ja, wir arbeiten daran, die View-through-Zuordnung über SKAdNetwork zu unterstützen. Die Unterstützung der View-through-Zuordnung soll innerhalb von 1-2 Monaten nach dem 26. April eingeführt werden. Diese Seite wird mit weiteren Informationen aktualisiert, sobald dies verfügbar ist. 

Welche Kampagnendaten werden auf den Twitter Dashboards verfügbar sein?

  • Kampagnendaten sind bis auf Anzeigengruppenebene in aggregierter Form verfügbar. Derzeit schlüsseln wir in den eigenen Dashboards von Twitter in Bezug auf den Traffic nicht auf, welche Nutzer Tracking erlaubt bzw. nicht erlaubt haben, und stellen auch keine SKAdNetwork-Daten separat zur Verfügung. 

Wie lange dauert es, bis die SKAdNetwork-ID (SKID), die mit der Anzeigengruppe verknüpft ist, nach dem Deaktivieren einer Anzeigengruppe „freigegeben“ wird, sodass ich eine neue Anzeigengruppe erstellen kann?

  • Die für eine Anzeigengruppe zugewiesene SKID bleibt ca. acht Tage lang nach Erfassung der letzten Impression für diese Anzeigengruppe bestehen. Sobald die letzte Impression erfasst ist, wird die SKID freigegeben und es kann eine neue Anzeigengruppe (mit neuer SKID) erstellt werden. 
  • Beispiel: Wenn eine Anzeigengruppe am 1. Februar 2021 beendet wird, reserviert das System automatisch eine SKID für diese Anzeigengruppe bis zum 9. Februar 2021. Das heißt, es ist möglich, die maximale Anzahl von 70 SKIDs in Gebrauch zu haben, wenn weniger als 70 Anzeigengruppen aktiv sind. 
  • Beachte, dass dies nur relevant ist, wenn du 70 SKIDs in Gebrauch hast. Wenn du konstant unterhalb des 70-SKID-Limits bist, bemerkst du diese Verzögerung vielleicht gar nicht.

Website-Produkte

Wie wirkt sich diese Änderung auf deine Website-Kampagnen aus?

Wir erwarten, dass Website-Kampagnen durch AppTrackingTransparency zu einem gewissen Grade beeinträchtigt werden. Insgesamt wird AppTrackingTransparency bei Website-Kampagnen Targeting, Reporting und Performance beeinträchtigen. 

Wir erwarten auf kurze und lange Frist unterschiedlich starke Beeinträchtigungen. Kurzfristig werden wir ab Mitte Mai für alle Nutzer von iOS 14.5+ keine Web-Conversions (z. B. Website-Besuche oder Einkäufe) außerhalb der Plattform zuordnen – unabhängig davon, ob das Tracking erlaubt wurde oder nicht. Während dieser Zeit werden deine Anzeigen für Nutzer von iOS 14.5+ weiterhin geschaltet, aber die Ergebnisse fließen nicht in die Berichte ein, sodass die Ergebnisse geringer erscheinen, als sie es tatsächlich sind. 

Für Personen auf Twitter Web, Android und Nutzer mit iOS-Versionen vor 14.5 werden wir weiterhin Ergebnisse anzeigen.

  • Bitte beachte, dass die Performance der Web Conversion-Optimierung schwanken kann, während unsere Modelle an AppTrackingTransparency angepasst werden.

Langfristig werden wir ab dem frühen Sommer lediglich für Nutzer auf iOS 14.5+, die das Tracking über die AppTrackingTransparency-Eingabeaufforderung abgelehnt haben, Web-Conversions außerhalb der Plattform nicht zuordnen. Anders gesagt: Dann beginnen wir, für Personen, die sich für das Tracking entschieden haben, sowie für Personen auf Twitter Web, Android oder auf iOS-Versionen vor 14.5, Ergebnisse zuzuordnen.

Da weniger Web-Conversions zugeordnet werden können, kann das die Kampagnenleistung beeinträchtigen. Je weniger Ergebnisse zur Zuordnung zur Verfügung stehen, desto schwieriger wird es für Anzeigensysteme, zu lernen und die Anzeigenschaltung zu optimieren. Vor diesem Hintergrund sind wir rapide dabei, Lösungen zu erkunden, die diese Aspekte im Web messen, ohne gegen den Datenschutz zu verstoßen. Damit könnten Berichte zu Zielgruppen erstellt werden, die sich an der AppTrackingTransparency-Eingabeaufforderung gegen das Tracking entschieden haben.  

Im Folgenden erfährst du, wie du mit den Auswirkungen dieser Änderungen umgehen kannst.

Einrichtung von Website-Kampagnen

Wenn du eine Kampagne durchführen möchtest, bei der es um Conversion geht, z. B. eine Kampagne für Website-Klicks mit Optimierung auf Website-Besuche, kann es sein, dass deine Kampagnen von den Änderungen durch AppTrackingTransparency beeinträchtigt werden.

Website-Conversions außerhalb der Plattform werden seltener gemeldet, was die Messung und damit auch die Anzeigenoptimierung erschwert und zu Leistungsschwankungen bei der Kampagne führen kann. Bedenke aber, dass sich die Kampagnenleistung langfristig stabilisieren wird und dass sich die Ergebnisse außerhalb Plattform etwas erholen werden.

Kurzfristige Maßnahmen:

  • Wähle Keywords, Interessen und andere Targeting-Funktionen und dann die Option zur Erweiterung der Zielgruppe aus. Dadurch sorgst du für stetige Ausgaben und dafür, dass deine Kernzielgruppe erreicht werden.
  • Wenn du benutzerdefinierte Zielgruppen verwendest, solltest du auch deren Lookalikes einschließen.
Website-Targeting

Wir erwarten Auswirkungen auf das Targeting in Bezug auf benutzerdefinierte Zielgruppen und das Targeting auf der Twitter Audience Platform.

Betroffene Targeting-Arten:

  • Benutzerdefinierte Zielgruppen: Die Zielgruppengröße für benutzerdefinierte Zielgruppen kann durch AppTrackingTransparency sinken.
  • Update: AppTrackingTransparency und die damit verbundenen Produktänderungen haben neue Auswirkungen auf benutzerdefinierte Zielgruppen. Weitere Informationen findest du im Abschnitt „Zielgruppen“.
  • Targeting für Twitter Audience Platform: Wenn du Targeting nach Alter oder Geschlecht nutzt, erhältst du auf der Twitter Audience Platform wahrscheinlich eine kleinere Zielgruppe. Das verringerte Signal reduziert unsere Fähigkeit der Zuordnung von MoPub-Zielgruppen über die Twitter Audience Platform.
  • Um dem entgegenzusteuern, empfehlen wir, die Targeting-Parameter zu erweitern, indem du nach der Einführung von AppTrackingTransparency das Targeting nach Alter oder Geschlecht nicht einbeziehst.

Markenprodukte

Wie wirken sich diese Änderungen auf deine Markenkampagnen (Markenbekanntheit, Interaktionen, Takeover-Anzeigen usw.) aus?

Wir erwarten infolge der AppTrackingTransparency-Maßnahmen von Apple nach wie vor keine signifikanten Auswirkungen auf unsere Markenprodukte, wie z. B. Kampagnen für Markenbekanntheit und Interaktion oder Takeover-Anzeigen. Sollte sich das ändern, erhältst du neue Informationen. 

Unsere Markenprodukte nutzen hauptsächlich Signale auf der Plattform und sind von einer Verringerung des Signals außerhalb der Plattform weniger betroffen. 

Marken-Targeting

Zurzeit erwarten wir, dass es bei unseren Produkten, die Targeting nach Alter, Geschlecht, Standort, Sprache, Gerät, Keyword, Event, Interesse, Unterhaltungsthema, Film/TV und Follower nutzen, keine bis wenige Auswirkungen auf der Twitter Plattform gibt.

Beachte, dass Zielgruppen, z. B. benutzerdefinierte Zielgruppen, beeinträchtigt werden können. Weitere Informationen findest du im Abschnitt „Zielgruppen“.

Zielgruppen und Targeting

Wie wirken sich diese Änderungen auf deine Zielgruppen aus?

Wir erwarten infolge von AppTrackingTransparency und der damit verbundenen Produktänderungen eine Beeinträchtigung unserer benutzerdefinierten Zielgruppen aus Listen sowie der Web-Aktivitäts- und App-Aktivitäts-Produkte. Auf kurze und lange Frist wird es unterschiedlich starke Beeinträchtigungen geben. 

Für benutzerdefinierte Zielgruppen aus Listen wird ab Mitte Mai die Möglichkeit, Nutzer von iOS 14.5+ zu benutzerdefinierten Zielgruppen hinzuzufügen, vorübergehend ausgesetzt. Diese Aussetzung gilt nur für Nutzer von iOS 14.5+. Nutzer, die nicht iOS 14.5+ verwenden, kannst du weiterhin hinzufügen und aktualisieren, ohne dass die bereits abgestimmte Zielgruppe beeinträchtigt wird. Während dieser Zeit bleiben alle benutzerdefinierten Zielgruppen aus Listen zur Nutzung in Kampagnen verfügbar und du kannst Zielgruppen weiterhin löschen.

Für Zielgruppen aus Web-Aktivität und App-Aktivität können ab Mitte Mai vorübergehend keine neuen Nutzer zu den jeweiligen Zielgruppen hinzugefügt werden. Während dieser Aussetzung bleiben alle benutzerdefinierten Zielgruppen aus App-Aktivität und Web-Aktivität zur Nutzung in Kampagnen verfügbar und du kannst Web-Zielgruppen weiterhin löschen.

Langfristig wird ab dem frühen Sommer die vollständige Funktionalität der benutzerspezifischen Zielgruppen wiederhergestellt, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Nutzer, die an der AppTrackingTransparency-Eingabeaufforderung auf Geräten mit iOS 14.5+ das Tracking abgelehnt haben, können wir nicht abstimmen.

Unten findest du einige Ratschläge zu den Maßnahmen, die du kurzfristig ergreifen kannst, um deine Zielgruppen weiterhin optimal zu nutzen.

Alle Zielgruppen

  • Damit die Skalierung für alle Kampagnen/Anzeigengruppen, deren Targeting sich auf benutzerdefinierte Zielgruppen richtet, erhalten bleibt, solltest du Folgendes beachten: 
  • Schließe Lookalikes für deine benutzerdefinierten Zielgruppen ein.
  • Nutze die Option zur Zielgruppenerweiterung und wähle eine breite Erweiterung.
  • Vorsicht bei der Kombination von Targeting nach Demografie und Gerät, da hierdurch die Skalierung reduziert wird.
  • Zusätzliche Targeting-Funktionen (Keywords, Interessen usw.) können die Zielgruppengröße erhöhen.

App-Zielgruppen

  • Überprüfe die Zeitrahmen für die kombinierte Zielgruppe in Bezug auf App-Aktivität.
  • Erwäge gegebenenfalls, den Zeitrahmen zu erweitern, um die Zielgruppengröße beizubehalten.
Wie wirken sich diese Änderungen auf dein Targeting aus?

Targeting auf der Plattform – nicht benutzerdefinierte Zielgruppen
Derzeit glauben wir nach wie vor, dass unsere Produkte, die Targeting nach Demografie, Geräten und Funktionen (Keywords, Interessen usw.) nutzen, aufgrund dieser Produktaktualisierungen und der AppTrackingTransparency-Maßnahmen nicht beeinträchtigt werden. Sollte sich das ändern, erhältst du neue Informationen. 

Targeting für Twitter Audience Platform
Wenn Nutzer vermehrt auf iOS 14.5+ aktualisieren und sich gegen das Tracking entscheiden, wird es schwieriger, Nutzer im Ökosystem der Twitter Audience Platform anhand von Alter und Geschlecht anzusprechen. Die Twitter Audience Platform ist auf IDFA angewiesen, um Alter und Geschlecht zu identifizieren. Durch das reduzierte IDFA-Signal wird das Targeting nach Alter und Geschlecht in TAP-Kampagnen stark eingeschränkt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bleiben vorhandene Zielgruppen zur Nutzung verfügbar?
Ja. Alle bereits vorhandenen Zielgruppen bleiben zur Nutzung bei Targeting, Ausschluss und Lookalikes verfügbar.

Bereit für die ersten Schritte?