Eine Reichweitenkampagne erstellen

Reichweitenkampagnen erhöhen die Bekanntheit einer Marke, indem sie deine Anzeige möglichst vielen Nutzern zeigen. Du zahlst nur für Tweet-Impressions, aber Nutzer werden dir wahrscheinlich auch folgen, dich retweeten und deine Website besuchen, nachdem sie deine Tweets entdeckt haben.

Dieses Kampagnenziel wurde früher als „Markenbekanntheit“ bezeichnet.

 

Deine Reichweitenkampagne einrichten

  1. Melde dich bei deinem Twitter Ads-Account an.
  2. Klicke in der rechten oberen Ecke im Ads Manager auf „Kampagne erstellen“.
  3. Wähle aus der Liste der Kampagnenziele „Reichweite“.
  4. Du gelangst zum Tab „Details“ des Formulars zur Kampagneneinrichtung. Hier gibst du deiner Kampagne einen Namen, wählst deine Finanzierungsquelle und legst Kampagnendaten und -budget fest.
  5. Als Nächstes richtest du deine erste Anzeigengruppe ein. Du kannst auch die Start- und Endzeit deiner Anzeigengruppe festlegen.
  6. Wähle den Gebotstyp aus, den du in deiner Kampagne verwenden möchtest: 
    • Automatisches Gebot: Dein Gebot wird automatisch optimiert, um die besten Ergebnisse zum niedrigsten Preis (innerhalb deines Budgets) zu erzielen. Das automatische Gebot ist die leichteste Methode, deine Kampagnen schnell live zu schalten und Impressions auf der Plattform zu erhalten.
    • Zielkosten: Du kannst angeben, wie viel du pro 1.000 Tweet-Impressions zu zahlen bereit bist. Dann werden die Gebote in deiner Kampagne automatisch so optimiert, dass die täglichen Durchschnittskosten diesen Zielkosten entsprechen oder darunter bleiben. Du zahlst die tatsächlichen Durchschnittskosten für 1.000 Impressions an einem Tag. Wenn du dein Gebot im Laufe eines Tages änderst, werden als Durchschnitt die höheren Zielkosten angestrebt.
  7. Zur Optimierung deiner Kampagne stehen zwei Optionen zur Wahl:
    • Maximale Reichweite: Mit dieser Option wird die individuelle Reichweite deiner Kampagne maximiert. Wähle diese Option, wenn du eine möglichst weite Zielgruppe (innerhalb deiner Targeting-Parameter) erreichen möchtest.
    • Reichweite mit Interaktionen: Mit dieser Option maximierst du die Reichweite deiner Kampagne und erreichst gleichzeitig zahlreiche Interaktionen.
  8. Wähle die Zielgruppe, für die du deine Anzeigen schalten möchtest, im Tab „Targeting“ aus. In diesem Artikel erfährst du mehr über unsere Targeting-Optionen.
  9. Wähle die Tweets, die in deiner Kampagne enthalten sein sollen. In diesem Schritt kannst du auch angeben, wo auf Twitter deine Tweets erscheinen sollen.
  10. Überprüfe deine fertige Kampagneneinrichtung im Tab „Überprüfen und fertigstellen“. Wenn du deiner Kampagne zusätzliche Anzeigengruppen hinzufügen möchtest, kannst du das hier tun.
  11. Starte deine Reichweitenkampagne.
 

Deine Reichweitenkampagne schalten

 

Tweets in Reichweitenkampagnen werden an verschiedenen Orten geschaltet:

  • In Startseiten-Timelines. Reichweitenkampagnen können in jemandes Timeline sichtbar sein, wenn ein Werbekunde einen für diese Person relevanten Tweet gesponsert hat.
  • In Profilen und auf Tweet-Detailseiten. Wenn jemand, der in deinem Targeting enthalten ist, ein Twitter Profil oder eine Tweet-Detailseite besucht, kann auch dort deine Impression erscheinen.
  • Ganz oben in relevanten Suchergebnissen auf twitter.com (optional). Reichweitenkampagnen unserer Werbepartner werden ganz oben auf einigen Suchergebnisseiten auf Twitter.com sowie über ausgewählte Branchenpartner angezeigt.

Die ersten zwei Optionen sind obligatorische Orte zur Schaltung von Reichweitenkampagnen. Du kannst aber selbst entscheiden, ob deine Tweets in Suchergebnissen erscheinen sollen.

 

Deine Ergebnisse anzeigen

Navigiere zu deinem Ads Manager, um deine Ergebnisse anzuzeigen. Filtere den Datumsbereich in der rechten oberen Ecke, um wichtige Metriken wie Gesamtausgaben, Ergebnisse (1.000 Impressions), Kosten pro Ergebnis (Kosten pro 1.000 Impressions) und Ergebnisrate anzuzeigen.

Eine Impression liegt vor, wann immer deine Anzeige jemandem auf twitter.com gezeigt wird.

 

Häufig gestellte Fragen

Warum sollte ich eine Reichweitenkampagne verwenden?

Das Kampagnenziel „Reichweite“ soll die individuelle Reichweite deiner Tweets maximieren. Diese Kampagne ist perfekt geeignet, wenn du die allgemeine Bekanntheit deiner Marke bei einer breiten Zielgruppe erhöhen und gleichzeitig die Kontrolle über die Kosten pro Impression behalten möchtest. Du hast die Möglichkeit, die Optimierung ausschließlich auf die individuelle Reichweite abzustimmen oder Reichweite mit Interaktionen zu kombinieren. Bei diesem Ziel gibt es außerdem keine Beschränkungen für Targeting oder Creatives.

Wann sollte ich eine Reichweitenkampagne verwenden?

Du zahlst nur für Tweet-Impressions. Aber da das Ziel der Reichweite deine Twitter Präsenz ins Rampenlicht rückt, könntest du auch Follower, Website-Besuche, „Gefällt mir“-Markierungen und Retweets erhalten. Daher empfehlen wir Reichweitenkampagnen als ständig aktive Twitter Lösung oder als Startkampagne, wenn du noch keine spezifischen Ziele hast. Wähle dieses Ziel, wenn du die allgemeine Bekanntheit deiner Marke erhöhen möchtest.

Wenn Tweet-Interaktionen oder Videoanzeigen dein Hauptmesswert für den Erfolg sind, solltest du Kampagnen mit diesen Zielen ausführen.

Welche Tweet-Typen kann ich in einer Reichweitenkampagne verwenden?

Es gibt keine technischen Beschränkungen für die Tweet-Typen, die du mit dem Ziel „Reichweite“ verwenden kannst. Wenn du jedoch ein Video-Creative zeigst, wird dein Video möglicherweise weniger oft angezeigt als bei Kampagnen für Videoanzeigen. Sieh dir unsere Spezifikationenseite an, auf der alle verfügbaren Tweet-Typen aufgeführt sind.

Unabhängig vom verwendeten Tweet-Typ zahlst du bei diesem Kampagnenziel immer für 1.000 Tweet-Impressions.

Alle Werbekunden und die Inhalte ihrer gesponserten Tweets müssen unsere Richtlinien für Twitter Ads einhalten.

Was kostet eine Reichweitenkampagne?

Dank des CPA-Preismodells (Cost-per-Action) von Twitter zahlst du nur für die spezifischen Aktionen, die du mit deiner Kampagne fördern möchtest.

Wenn du eine Reichweitenkampagne durchführst, zahlst du nur für jeweils 1.000 Tweet-Impressions, die du über diese Kampagne erzielst. Alle Tweet-Interaktionen, die sich durch diese Impressions ergeben, sind kostenlos.

Wie viel du pro 1.000 Tweet-Impressions bezahlst, hängt von deinem Budget und dem Gebot ab, das du für deine Kampagne festlegst, sowie vom ausgewählten Targeting. In deiner Kampagneneinrichtung wird eine Echtzeit-Gebotsorientierung angezeigt, die auf deinem Targeting basiert. In diesem Artikel erfährst du mehr über die Preise für Twitter Ads.

Details:

Wenn du deine Reichweitenkampagne einrichtest, kannst du als Gebotstyp das automatische Gebot oder Zielkosten auswählen. Wir empfehlen die Option „Zielgebot“, da du damit die nötige Flexibilität erhältst, erfolgreich für 1.000 Impressions von Nutzern zu bieten, die deinen Targeting-Kriterien entsprechen. Gleichzeitig kommst du deinen Zielkosten pro 1.000 Impressions nahe oder bleibst sogar darunter. Wenn du deine Kampagne einrichtest und dein Gebot eingibst, solltest du als Zielgebot angeben, wie viel du pro 1.000 Impressions zu zahlen bereit bist.

Es ist wichtig, gut darüber nachzudenken, wie viel 1.000 Tweet-Impressions für dein Unternehmen und die Markenbekanntheit jeweils Wert sind. Das empfohlene Gebot entspricht in etwa dem Gebot, das nötig ist, um dein Ziel zu erreichen. Es wird dir nie mehr als dein Gebot in Rechnung gestellt – oftmals sogar weniger. Wenn dein Gebot aber im Vergleich zu anderen Werbekunden nicht wettbewerbsfähig ist, wird deine Kampagne möglicherweise nicht geschaltet.

Du kannst nicht nur bestimmen, welchen Betrag du pro Aktion bezahlen möchtest, sondern hast darüber hinaus vollständige Kontrolle über den von dir ausgegebenen Gesamtbetrag. Nachdem du dein Gebot abgegeben hast, wirst du zur Eingabe des Gesamtbudgets für die Kampagne und eines optionalen Tagesbudgets aufgefordert. Wenn du dein Gesamtbudget erreicht hast, wird deine Kampagne so lange ausgesetzt, bis du dein Budget erhöhst. Wenn du dein Tagesbudget erreicht hast, wird deine Kampagne bis zum nächsten Tag ausgesetzt. 

 

 

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