Politische Inhalte in den USA

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Politische Inhalte umfassen Werbung für politische Kampagnen und zur Interessenvertretung bei Streitfragen.

Anzeigen für politische Inhalte sind erlaubt, müssen aber zusätzliche Anforderungen erfüllen, um in Frage zu kommen, und es muss eine Zertifizierung beantragt werden. 

Anzeigen für politische Inhalte in den USA können nur über die Verwendung von gesponserten Tweets und In-Stream-Video-Anzeigen beworben werden; zu diesem Zeitpunkt können keine anderen Werbeprodukte von Twitter verwendet werden.

Anforderungen

Werbekunden für politische Inhalte müssen den Zertifizierungsprozess von Twitter durchlaufen und die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Profilfoto, Header-Foto und Website müssen der Onlineversion des Nutzernamens entsprechen.
  • Die Biografie muss eine Website mit gültigen Kontaktinformationen enthalten.
  • Wenn der Nutzername nicht mit der zertifizierten Rechtsperson in Zusammenhang steht, muss die Biografie die folgende Klausel beinhalten: „Owned by [zertifizierter Name der Rechtsperson]”.

Politische Kampagnen

Richtlinie

Anzeigen für politische Kampagnen sind Anzeigen, die unter eines der unten aufgeführten Kriterien fallen:

  • Anzeigen, die von einem politischen Komitee oder einem Kandidat gekauft wurden, der bei der Federal Election Commission (FEC) registriert ist
  • Anzeigen, die sich für oder gegen einen eindeutig identifizierten Kandidaten für ein Bundesamt aussprechen

Einschränkungen

  • Ausländischen Bürgern ist es untersagt, das Targeting politischer Werbung an die USA zu richten.
  • Werbekunden für politische Kampagnen dürfen keine ausländischen Zahlungsmethoden verwenden.

Wenn die Zertifizierung abgeschlossen ist, werden Werbekunden für politische Kampagnen aufgefordert, die Klauseln „Paid for by“ (bezahlt von) und „Authorized/not authorized“ (autorisiert/nicht autorisiert) zu verwenden. Diese Klauseln dürfen nicht irreführend sein und müssen der Website oder dem Zertifizierungsantrag entsprechen.

Interessenvertretung bei Streitfragen

Richtlinie

„Interessenvertretung bei Streitfragen“ bezieht sich auf Anzeigen, die unter eines der unten aufgeführten Kriterien fallen:

  • Anzeigen, die auf eine Wahl oder einen eindeutig identifizierten Kandidaten verweisen
  • Anzeigen, die sich für legislative Fragen von nationaler Bedeutung aussprechen

Ein eindeutig identifizierter Kandidat ist ein beliebiger Kandidat oder eine beliebige Kandidatin für eine Wahl auf Bundesebene, bundesstaatlicher oder lokaler Ebene.  

Beispiele für legislative Fragen von nationaler Bedeutung: Abtreibung, Gesundheitswesen, Schusswaffen, Klimawandel, Einwanderung, Steuern.

Nach der Zertifizierung werden Werbekunden, die Anzeigen zu Streitfragen schalten, aufgefordert, die Klausel „Paid for by“ (bezahlt von) zu verwenden. Klauseln dürfen nicht irreführend sein und müssen der Website oder dem Zertifizierungsantrag entsprechen.  

Freistellung für Nachrichten

Anzeigen von Nachrichtenherausgebern werden im Rahmen dieser Richtlinie nicht als Anzeigen für Streitfragen betrachtet. Nachrichtenherausgeber müssen sich selbst identifizieren und die folgenden Kriterien erfüllen, damit diese Freistellung gilt:

  • Die Website der Publikation verfügt monatlich über mindestens 200.000 eindeutige Besucher in den USA.
  • Die Kontaktinformationen sind online verfügbar.
  • Impressum-Informationen sind online verfügbar.
  • Dedizierte Informationen über Reporter/redaktionelle Mitarbeiter sind online verfügbar.
  • Für die Publikation steht online ein durchsuchbares Archiv zur Verfügung.
  • Die Publikation ist keine in erster Linie durch Nutzer generierte oder aggregierte Content-Plattform.
  • Die Publikation engagiert sich nicht speziell für ein einziges Thema.

Herausgeber von Nachrichten müssen für die Freistellung einen Antrag stellen und die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Das Profil enthält den Namen des Journalisten.
  • Die Biografie weist auf seine Zugehörigkeit zum Nachrichtenherausgeber hin und enthält einen Link zur Website der Publikation.
  • Die Biografie gibt an, dass es sich um einen Reporter/Journalisten handelt.
  • Der Reporter/Journalist muss auf der Website seiner übergeordneten Organisation aufgeführt sein.

Anzeigen, die von Nachrichtenherausgebern geschaltet werden, denen es nur um ein einziges Thema geht, werden als Anzeigen zu Streitfragen betrachtet.

Nachrichtenherausgeber müssen nach wie vor die Richtlinien für Twitter Ads beachten, u. a. die Richtlinie für politische Inhalte.  

Der Status einer Organisation als Nachrichtenherausgeber basiert allein auf den in dieser Richtlinie beschriebenen Kriterien und heißt nicht, dass Twitter die Ansichten dieser Organisation unterstützt.

Ressourcen


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