Häufig gestellte Fragen zu politischen Inhalten

Richtlinie

Gilt diese Richtlinie weltweit? 

Ja, diese Richtlinie ersetzt die bisherigen globalen und länderspezifischen Richtlinien zu politischen Inhalten. Wir werden diese neue Richtlinie beobachten und sie bei Bedarf für einzelne Länder ergänzen.  

Sind Anzeigen mit Bezug auf Gesetze und Vorschriften erlaubt?

Nein, Anzeigen dürfen nicht auf vergangene, aktuelle oder zukünftige Referenden, Abstimmungen, Gesetzentwürfe, Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, gerichtliche Entscheidungen oder deren länderspezifische Entsprechungen Bezug nehmen. 

Es gibt viele verschiedene Typen von Anzeigeneinheiten auf Twitter: Für welche davon gilt diese neue Richtlinie?

Diese Richtlinie gilt für alle gesponserten, auf Umsatz ausgerichteten Produkte auf Twitter.

Welche Anzeigentypen dürfen PACs und SuperPACs schalten?

Ähnlich wie bei den Einschränkungen für Kandidaten, politische Parteien und gewählte oder ernannte Regierungsbeamte dürfen PACs und SuperPACs nicht auf Twitter werben. 

Darf eine Organisation politische Inhalte bewerben, die als 501(c)(3) und als 501(c)(4) registriert ist? 

Seit dem 22. November 2019 können sich Werbekunden, die für beide Organisationstypen registriert sind, an ihre Account Manager oder über das Ads-Hilfeformular an Twitter wenden.

Wie geht es mit dem Ads Transparenz-Center weiter?

Im Ads Transparenz-Center werden weiterhin alle gesponserten Tweets angezeigt, die in den vergangenen sieben Tagen ausgeführt wurden. Auch zurückliegende Anzeigen zu politischen Inhalten bleiben verfügbar.  

 

Durchsetzung

Ab wann erfolgt die Durchsetzung? 

Die Richtlinie wird seit dem 22. November 2019 durchgesetzt. 

Wie können Nutzer Anzeigen melden, in denen diese Richtlinie verletzt wird?

Inhalte können in der Twitter Timeline oder über dieses Formular im Hilfe-Center gemeldet werden. Twitter priorisiert und überprüft die gemeldeten Inhalte. 

Wie oft kann ein Werbekunde gegen diese Richtlinie verstoßen, bevor er dauerhaft gesperrt wird? 

Unsere Entscheidung, einen Werbekunden auszuschließen, ist von mehreren Faktoren abhängig. Wir berücksichtigen beispielsweise, wie häufig ein Werbekunde gegen eine Richtlinie verstößt, welche Richtlinien verletzt werden und in welchem Zeitraum die Verstöße auftreten. 

 

Freistellung für Nachrichten 

Müssen Nachrichtenherausgeber, die gemäß der vorhergehenden Richtlinie befreit waren, erneut ihre Freistellung beantragen? 

Nein, Werbekunden, die bereits freigestellt waren, können wie gehabt weitermachen. Wir werden die aktuellen Kriterien überarbeiten, wenn wir die Freistellung von Nachrichtenherausgebern auf andere Länder ausdehnen. 

Gibt es Einschränkungen für Nachrichtenherausgeber?

Ja, von Nachrichtenherausgebern gesponserte Anzeigen dürfen keine Interessenvertretung für oder gegen Themen oder Werbekunden enthalten, die unter die Richtlinie für politische Inhalte fallen.

Gibt es Einschränkungen für auf Umsatz ausgerichtete Produkte von Nachrichtenherausgebern, die freigestellt sind? 

Ja, nur gesponserte Tweets, IVA/IVS und Hinweise auf Marken sind erlaubt. Alle anderen auf Umsatz ausgerichteten Produkte – First View, gesponserte Accounts, gesponserte Trends, Spotlight und Marken-Emojis – sind für freigestellte Nachrichtenherausgeber bis auf Weiteres nicht erlaubt.

Unterscheiden sich die Freistellungskriterien für Nachrichtenherausgeber in dieser Richtlinie von denen der vorherigen Richtlinie?

Nein, die Anforderungen bleiben gleich.

Das Kriterium der monatlichen Mindestbesucherzahl zur Freistellung für Nachrichten gilt in den USA. Erwägt Twitter, dieses Kriterium für andere Länder anzupassen?

Ja, wir überprüfen die aktuellen monatlichen Mindestbesucherzahlen auf eine weltweite Anwendbarkeit. In der Zwischenzeit gilt die Anforderung weltweit und Nachrichtenherausgeber außerhalb der USA können weiterhin die Freistellung beantragen.

Gibt es Einschränkungen für freigestellte Herausgeber? 

Neben den Richtlinien für Twitter Ads müssen freigestellte Nachrichtenherausgeber als Werbekunden alle anwendbaren Gesetze in Bezug auf Offenlegung und inhaltliche Anforderungen, Teilnahmebeschränkungen und Sperrzeiten für die Länder beachten, in denen sie werben.