Diese Twitter KPIs solltest du tracken

Nick Reese

By Nick Reese

Januar 28, 2019
Business Team-Meeting zu einem neuen Startup-Projekt, Erörterung der Analysedaten anhand von Diagrammen und Grafiken. Tablet, Taschenrechner, Laptop. Finanzkonzept.

Anders als früher haben wir heutzutage im Marketing oftmals eher zu viele als zu wenige Daten. Noch vor 20 Jahren hatten Marketer beim Schalten einer Anzeige in einer Zeitschrift nur eine grobe Vorstellung von der Anzahl der Personen, die ihre Anzeige lesen, und auch die demografischen Daten konnten sie nur erahnen.

Heutzutage ist das Marketing bis ins kleinste Detail messbar. Möchtest du wissen, wie Personen in deiner Zielgruppe durch Klicken auf deine Anzeige zu Kunden geworden sind? Mit nur einem Klick findest du nicht nur dies heraus: Du siehst auch, welche Kombinationen aus Überschriften, Bildern und CTAs in deinen A/B-Tests die meisten Nutzer auf deine Landing Page geführt haben.

Allerdings stellen hunderte Metriken auch eine Herausforderung dar: Sie müssen zu Hunderten getrackt werden. Und hier kommen die KPIs ins Spiel.

Ein KPI, also ein „Key Performance Indicator“, bietet dir, deinem Team – und deinem Chef – durch eine einzige Kennzahl Hinweise darauf, wie das Marketing läuft. Anstatt lauter einzelne Datenpunkte zu analysieren, erhältst du mit einer kleinen Auswahl an KPIs sämtliche Informationen, die du für schnelle Entscheidungen und das Nutzen neuer Chancen benötigst.

Wie viele KPIs solltest du nun im Auge behalten? Hierauf gibt es keine eindeutige Antwort, aber du solltest berücksichtigen, dass die KPIs dir Aufschluss über den Erfolg oder Nicht-Erfolg einer Kampagne geben sollten. Somit kannst du deine weiteren Marketingaktivitäten daran ausrichten. Im Idealfall kommst du mit einem einzigen KPI aus, aber auch mit drei bis sechs KPIs erhältst du eine gute Übersicht über deine Marketing-Erfolge. Setzt du hingegen Dutzende von KPIs ein, wirst du den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Begrenze also die Anzahl der KPIs, damit deine Daten übersichtlich bleiben.

Es gibt viele gängige Twitter KPIs, aber du solltest dir genau überlegen, welche Indikatoren für dein Unternehmen entscheidend sind. Während für eine E-Commerce-Firma die Anzahl der Conversions von Bedeutung sind, kann es beim stationären Handel oder einem Unternehmen, das sich als Vordenker profilieren möchte, vor allem auf die Anzahl an Retweets ankommen. Vermutlich hast du bereits eine Vorstellung davon, welche KPIs für dein Geschäft in Frage kommen. Erkundige dich dennoch bei Kollegen in deiner Branche, welche KPIs bei ihnen eine Rolle spielen: Abteilungen wie Finanzen, Vertrieb, Operations und IT nutzen vielleicht KPIs für die Unternehmensleistung, an die Marketer nicht als Erstes denken.

Mithilfe der folgenden Anhaltspunkte kannst du überlegen, auf welche KPIs du den Schwerpunkt legen solltest:

  • Interaktion: Darunter verstehen wir so ziemlich alles von Klicks über Retweets und Antworten bis hin zur Anzahl an getweeteten Marken-Hashtags. Wähle die Interaktionsform aus, die sich am besten für dein Geschäft eignet.
  • Performance: Impressions sind zwar wichtig, jedoch ist Performance der entscheidende Faktor. Sieh dir die deshalb neben den Impressions auch die Interaktionsrate an, damit du im Zeitverlauf nachvollziehen kannst, wie deine Zielgruppe reagiert.
  • Wachstum: Wenn du neue Kunden erreichen möchtest, solltest du dafür sorgen, dass die Anzahl deiner Follower steigt. Hierbei geht es jedoch nicht so sehr um die tatsächliche Anzahl an Followern, sondern vielmehr um die Anzahl aktiver Follower mit genau den demografischen Merkmalen, die für dein Unternehmen wichtig sind. Mit diesem Indikator kannst du sicherstellen, dass du nicht nur viele Follower erreichst, sondern vor allem die richtigen.
  • ROI: Dieser KPI entscheidet nicht nur über die sinnvolle Budgetverteilung, sondern kann auch ein gutes Argument für deine Gehaltserhöhung sein. Konzentriere dich daher nicht nur auf die reine Aufzeichnung von Klicks, sondern stelle Tweets in Relation zum Umsatz, indem du die in Verbindung mit deinen Twitter Veröffentlichungen stehenden Conversions trackst.

Probiere diese Tipps mit eigenen Anzeigen in Twitter Ads aus. Erstelle noch heute eine Kampagne. 



 

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