5 Tipps, wie du Mitarbeiter zu Markenbefürwortern auf Twitter machen kannst

Nick Reese

By Nick Reese

Februar 18, 2019

Jedes Unternehmen möchte, dass seine Tweets und sein Content von Vordenkern, Prominenten und Followern retweetet und geteilt werden, damit die Marke neue Kunden anzieht. Nur zu oft ignorieren Marken jedoch eine der einflussreichsten Personengruppen auf Twitter: ihre eigenen Mitarbeiter.


Deine Mitarbeiter gehören zu den größten Experten für deine Marke und zu den engagiertesten Befürwortern.
Sie sind bereits auf Twitter aktiv, begeistern sich für deine Marke und sind gerüstet, deinen Content weit zu verbreiten – und das macht sie zu idealen Influencern.

Vergiss nicht, dass ein Influencer keine Million Follower haben muss, um effektiv zu sein: Ein Micro-Influencer wie z. B. ein Mitarbeiter, der einige Tausend fokussierte Follower hat, kann höhere Interaktionen bewirken als ein Prominenter mit einer breiteren, aber auch allgemeineren Follower-Community.
Mitarbeiter zeigen sich jedoch nicht immer von selbst als Markenbefürworter. Es liegt an dir, sie dazu zu ermuntern und ihnen die richtigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, damit sie diese Aufgabe effektiv übernehmen können.

Hier sind fünf Dinge, die du tun kannst, damit deine Mitarbeiter auf Twitter als Markenbefürworter auftreten.

Nenne deine Erwartungen

Zunächst muss du deine Mitarbeiter über deine Ziele auf Twitter unterrichten und ihnen erklären, wie sie dabei helfen können. Ermuntere sie, dir auf Twitter zu folgen, wenn sie es nicht bereits tun, und deinen Content gegebenenfalls zu retweeten. Das ist auch die perfekte Gelegenheit, auf die Richtlinien deines Unternehmens zu Social Media hinzuweisen, damit Mitarbeiter wissen, wie sie deine Marke und sich selbst präsentieren sollen, während sie auf Twitter sind. Und wenn du Mitarbeiter hast, die noch nicht auf Twitter sind, ist dies eine gute Gelegenheit, sie mit der Plattform bekannt zu machen, damit sie sich mit ihrem Netzwerk verbinden und deinen Content teilen können.

Folge Mitarbeitern

Interaktion wirkt in beide Richtungen. Du solltest nicht nur deine Mitarbeiter bitten, dir zu folgen und deinen Inhalt zu teilen, sondern auch eine Liste der Mitarbeiter zusammenstellen, denen du folgen kannst. Wenn du siehst, dass ein Mitarbeiter über dich oder eine Branchenneuigkeiten twittert, ein Bild von einer Konferenz teilt oder einen Kundenbeitrag retweetet, kannst du mit seinem Content interagieren und ihn mit deinen Followern teilen. Dadurch hilfst du mit, deinen Mitarbeiter als Influencer zu etablieren, und gibst ihm ein gutes Gefühlt, weil du seinen Inhalt geteilt hast.

Stelle Content zur Verfügung

Wenn du spezielle Kampagnen konzipierst, erstellst du dabei in der Regel mehrere Tweets. Dabei solltest du nicht vergessen, auch Tweet-Vorlagen für deine Mitarbeiter zu erstellen und sie per E-Mail an sie zu senden, damit sie sie in ihre eigenen Twitter Feeds aufnehmen können. Wenn du die Tweets vorformulierst und optimierte Bilder bereitstellst, erleichterst du es ihnen, deine Kampagne zu unterstützen, da sie nicht selbst Texte formulieren oder die richtigen Bilder finden müssen.

Binde die Markenbefürworter in deine Strategie ein

Manche Mitarbeiter twittern von sich aus mehr über ein Unternehmen als andere oder haben ein engagierteres Publikum. Identifiziere deine Top-Twitterer und gib ihnen die Möglichkeit, ihre Position als Vordenker weiter auszubauen, indem du sie in deiner Social-Media-Strategie berücksichtigst. Du könntest sie z. B. einen Twitter Chat zu einem Branchenthema führen lassen oder ihnen helfen, einen längeren Beitrag wie einen Blogbeitrag oder ein Video zu erstellen, das du dann sowohl im Twitter Account des Mitarbeiters als auch in deinem Marken-Account promoten kannst.

Behalte die Performance im Auge

Bei einigen Unternehmen oder Positionen kann es sinnvoll sein, das Engagement als Markenbefürworter auf Twitter bei den Mitarbeitern einzufordern und in die Leistungsbeurteilung einzubeziehen. Aber für die meisten Marken ist es besser, wenn dieses Engagement der Mitarbeiter eher informell bleibt und durch Anreize gefördert wird – z. B. durch Gutscheine für die Mitarbeiter, der die meisten Interaktionen für eine bestimmte Kampagne erzielen. Unabhängig davon, welche Methode für dein Unternehmen und deine Marke am besten funktioniert, solltest du die Performance langfristig verfolgen, damit du weißt, wie du die positive Darstellung deiner Marke durch deine Mitarbeiter auf Twitter in Zukunft weiter fördern kannst.


Wenn deine Mitarbeiter Inhalte deiner Marke auf Twitter teilen, kann das zu einer besseren Markenerfahrung für deine Kunden führen, deinen Mitarbeitern Spaß bereiten und – was am wichtigsten ist – bessere Ergebnisse für dein Unternehmen in Form neuer Leads, höherer Umsätze und höherer Markenbekanntheit erzielen. Deshalb sollte sich nicht nur dein Social-Media-Manager mit Twitter beschäftigen und dort präsent sein, sondern alle Mitarbeiter.


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