8 Fehler beim Content-Marketing, die Conversion Rates reduzieren

Audrey Pitcher

By Audrey Pitcher

Mai 17, 2019
Kollegen, die eine freudige Geschäftsfrau bei einem Meeting ansehen

Gelegentlich geben wir Tipps von führenden Community-Mitgliedern weiter, um die Marketingziele anderer Marken zu unterstützen. Heute gibt die Autorin Audrey Pitcher Tipps zur Steigerung der Conversion Rates im Content-Marketing. 

Content-Marketing ist zu einer essenziellen Strategie für Online-Unternehmen geworden. Diese können damit viele wichtige Ziele erreichen, wie z. B. sich potenziellen Kunden zu präsentieren, eine vertrauenswürdige Informationsquelle zu werden und positive Beziehungen zu Zielgruppen im Internet aufzubauen.

Tatsächlich generiert Content-Marketing dreimal mehr Leads als Outbound-Marketing und kostet 62 % weniger. Rund 86 % der Vermarkter nutzen diese Strategie, so der Bericht des Content Marketing Institute 2017 über den Stand des B2C-Content-Marketings.

Wenn du Content-Marketing bereits einige Zeit genutzt hast, aber noch keine positiven Ergebnisse erzielt hast, machst du vielleicht Fehler, die dich ausbremsen.

Sehen wir uns acht allgemeine Content-Marketing-Fehler an, die verhindern können, dass deine Conversion-Rate steigt.

Offensichtliche und sofortige Verkaufsgespräche einbeziehen

Natürlich wollen wir alle unsere einzigartigen Produkte und Services vermarkten. Allerdings erreichst du deine Marketing-Ziele sicher nicht, wenn du einfach ignorierst, was der Besucher sucht, und einen Call-to-Action zur Conversion schlicht zu früh präsentierst.

Google arbeitet seit geraumer Zeit daran, Verkaufsinhalte in den Hintergrund zu stellen, die für die Nutzer nur wenig Wert haben. Tatsächlich hat Google kürzlich eigene Richtlinien für die Erstellung von Inhalten zur Verfügung gestellt.

Danach empfiehlt der Suchriese, qualitativ hochwertige Inhalte zu schreiben, die für den Kunden einen hohen Wert haben. Die meisten von uns haben es so satt, Werbung direkt vor die Nase zu bekommen, dass wir offensichtliche Verkaufstexte nicht sonderlich schätzen (dasselbe gilt auch für Google).

Zu viel Fokus auf den Text

Text ist die beliebteste Inhaltsart. Aus diesem Grund konzentrieren sich einige Unternehmen zu sehr darauf, ihre eigenen Inhalte ausschließlich in Textform zu präsentieren.

Dabei wäre es ein Fehler, wenn du Inhalte ohne Bildmaterial produzieren würdest. Viele Leser sind visuelle Lernende. Eher visuelle Menschen neigen dazu, eine visuelle Darstellung der im Text beschriebenen Punkte vorzuziehen.

Die Hubspot Zusammenstellung von Statistiken über visuelles Content-Marketing unterstreicht die Bedeutung der Erstellung von Grafiken in deinen Inhalten. Hier einige der wichtigsten Statistiken aus dieser Veröffentlichung:

  • Menschen, die Anweisungen folgen, welche sowohl Text als auch Illustrationen enthalten, sind 323 % erfolgreicher als solche, die Anweisungen nur mit Text folgen.
  • Tweets mit Bildern erhalten 150 % mehr Retweets als Tweets ohne Bilder.
  • Rund 32 % der Marketingspezialisten sagen, dass Grafiken/Bilder das wichtigste Format für ihr Unternehmen sind.

Mit Blick auf Personas

Eine Leserpersönlichkeit – oft als Content-Persona bezeichnet – ist eine Darstellung der Zielleser auf der Grundlage von Forschungsdaten. Sie enthält Informationen über ihre Eigenschaften, Bedürfnisse und Präferenzen. Mit anderen Worten, Personas fördern deine Content-Marketing-Strategie, denn sie helfen dir, Inhalte auf der Grundlage dieser Bedürfnisse zu erstellen.

Wenn dein Unternehmen nicht über detaillierte Leserpersönlichkeiten verfügt, an denen sich deine Bemühungen bei der Erstellung von Inhalten ausrichten, dann stehen bei euch die Leser nicht im Vordergrund. In diesem Fall sind die von deiner Firma produzierten Inhalte für die Zielgruppe weder interessant noch relevant, was eine schlechte Nachricht für den guten Ruf des Unternehmens ist.

Personen, die dein Unternehmen z. B. auf Websites zur Unternehmensbewertung bewerten, werden dir keine positiven Bewertungen geben. Noch schlimmer ist, dass diejenigen, die sie lesen, sich wohl eher dafür entscheiden werden, von deinen Mitbewerbern zu kaufen.

Ohne klaren Nutzen

Der Hauptzweck von Content-Marketing liegt darin, potenzielle Kunden davon zu überzeugen, dein Produkt oder deinen Service zu kaufen. Du kannst dieses Ziel viel einfacher erreichen, wenn deine potenziellen Kunden ein klares Verständnis dafür haben, wie dieses Produkt oder dieser Service ihnen helfen kann. Hier kommt der Inhalt ins Spiel.

Du solltest den klaren Nutzen beschreiben. Konzentriere dich darauf, die Leser davon zu überzeugen, dass du ihre Probleme verstehst und sie ansprechen kannst. Tatsächlich muss jedes Inhaltselement einen klaren Nutzen für die Zielgruppe bringen.

Nehmen wir zum Beispiel an, du verfasst einen Artikel über Zeitmanagement, der sich an Studenten richtet. Du gehst dann sicher darauf ein, wie man Prioritäten setzt und die Zeit effizient nutzt. So haben die Studenten freie Zeit, um Spaß zu haben oder ihren Freunden bei deren Aufgaben zu helfen.

Kein Call-to-Action

Selbst die besten Inhalte der Welt scheitern, wenn nicht über einen klaren und überzeugenden Call-to-Action (CTA) Umsatz generiert wird. So kannst du beispielsweise CTAs am Ende von Artikeln oder Blogbeiträgen zu deinen Produkten oder Services einbinden.

Die CTAs können dabei natürlich variieren. Ob „Jetzt kaufen“ oder „Hier herunterladen“ – solche und ähnliche Aufforderungen können dir helfen, potenzielle Kunden tiefer in den Verkaufs- und Marketingprozess einzubinden (in dieser Liste mit CTA-Beispielen findest du Anregungen).

Um die Chance zu maximieren, dass die Leser auf deinen CTA klicken, sprich ihre Bedürfnisse an und erklär gründlich, wie dein Produkt oder Service diese erfüllen kann. Dann platzier den CTA.

Kein Inhaltskalender erstellt

Es gibt vier Hauptgründe, warum du einen Inhaltskalender benötigst:

  • Er organisiert deine Content-Marketing-Strategie: Darin werden deine zukünftigen Aktionen (Veröffentlichung usw.) skizziert.
  • Er spart dir Zeit: Durch die vorausschauende Planung und Automatisierung von Aufgaben entfällt die Notwendigkeit, Inhalte spontan zu erstellen.
  • Er maximiert die Zeit für die Erstellung von Inhalten: Bei ausreichender Planung kannst du vermeiden, dass Inhalte bei engen Fristen überstürzt erstellt werden.
  • Er hilft dir, strategischer zu planen: Mit einem umfassenden Inhaltskalender kannst du die Strategie visualisieren und Inhalte in Ruhe planen, anstatt nur zufällig Inhalte zu veröffentlichen.

Keine Dauerbrenner-Inhalte produzieren

Dauerbrenner-Inhalte sind entscheidend dafür, dass du auf die erste Seite der Google-Suchergebnisse gelangst. Sie sind auch nützlich, um Traffic für die nächsten Jahre zu generieren.

Warum? Dauerbrenner-Inhalte bleiben über einen langen Zeitraum relevant.

Im Wesentlichen geht es um Inhalt, der ein Thema behandelt, mit dem die Leser konfrontiert sind, und der nicht auf Nachrichten oder Trends basiert („So schießt du einen optimalen Elfmeter“, „3 Schritte zum Abnehmen ohne Jojo-Effekt“" usw.).

Solche Inhalte können im Laufe der Zeit Leads generieren. Mach nicht den Fehler, Dauerbrenner-Inhalte zu übersehen, die deinem Unternehmen langfristig weiterhelfen werden.

Keine Weitergabe von Inhalten in sozialen Netzwerken

Social Media ist eine der beliebtesten und einfachsten Möglichkeiten, Informationen zu erhalten. Wenn du diese erstaunliche Informationsquelle nicht nutzt, schränkst du deine Marketingaktivitäten dadurch ein.

Teil deine Inhalte also auf deinen offiziellen Social-Media-Seiten. Sponsere sie dann und erhöh dadurch die Chance, dass sie von anderen Nutzern geteilt werden.

Dieser Artikel ist ursprünglich im Return On Now-Blog erschienen. Autor des Artikels ist Audrey Pitcher von Business2Community, und die rechtmäßige Lizenz wurde durch das Publisher-Netzwerk NewsCred erteilt. Alle Lizenzfragen sind an legal@newscred.com zu richten.

 

 

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