6 Tipps zur Erstellung auffälliger Twitter Anzeigen

Nick Reese

Von Nick Reese

September 03, 2018

Nur wenige Marken beschränken sich bei der Werbung auf einen Kanal oder nur ein Medium. Fast immer wird ein Marketing-Mix genutzt, der Twitter, andere Online-Plattformen und Offline-Kanäle wie Printmedien, TV und andere Werbemittel umfasst. Wenn du also deine perfekte Schlagzeile verfasst, dein Pre-Roll-Video fertiggestellt oder mit A/B-Tests eine effektive PPC-Anzeige gefunden hast, kann es verlockend sein, das Ergebnis für eine Anzeige auf Twitter umzufunktionieren.


Aber anstatt den gleichen Anzeigeninhalt auf verschiedenen Plattformen zu schalten, ist es oft den Zeitaufwand wert, eine Anzeige zu erstellen, die speziell auf dieser Plattform besonders gut wirkt. Bei Twitter geht es um Kürze, Schnelllebigkeit, Einfluss und Unterhaltungen. Die Inhalte, die dir beim Keyword-Targeting in einer PPC-Kampagne oder als E-Mail-Betreffzeilen gute Dienste geleistet haben, funktionieren hier nicht immer.

Im Folgenden findest du einige Tipps zur Erstellung von Twitter Anzeigen, die Aufmerksamkeit wecken und den Umsatz steigern.

In der Kürze liegt die Würze

Die Zeichenbegrenzung ist nicht so streng, wie sie einmal war, aber selbst die früher höchstens erlaubten 140 Zeichen könnten für eine effektive Anzeige zu lang sein. Nutzer sehen sich deine Anzeige nicht länger als eine oder zwei Sekunden an, während sie durch ihre Timeline scrollen. Je kürzer du sie formulierst, desto wahrscheinlicher ist es, dass deine Botschaft ankommt und ein Nutzer innehält. Formuliere deine Anzeige wie ein Werbeplakat: Es ist erstaunlich, wie viel man mit nur wenigen Worten sagen kann.

Nicht zu viel Beiwerk

Hashtags und Emojis können deinen Text zwar auflockern, aber du solltest sie in Maßen einsetzen. Wie bei Bildern solltest du sie nur nutzen, wenn sie deinen Text aufwerten: Wenn der Text ohne sie ebenso gut funktioniert, geht es auch ohne.

Fesselnde visuelle Elemente

Twitter ist ein visuelles Medium. Deshalb musst du deinen Bildern ebenso viel Planung und Sorgfalt (und Budget) widmen wie deinem Inhalt. Archivbilder oder Vorlagen reichen hier nicht. Gestalte aus eigens erstellten Fotos oder Illustrationen fesselnde visuelle Elemente, die Nutzer nirgends sonst finden. Eine gute Faustregel: Wenn der Anzeigentext ohne das Bild genauso gut funktioniert, hast du das falsche Bild. Das Bild sollte mit dem Text zusammenwirken und ihm noch mehr Überzeugungskraft verleihen.

Der richtige Call-To-Action

Dein Text und dein Bild sind der Köder. Dein Call-To-Action ist der Haken. Dies ist der Moment der Wahrheit, in dem du Nutzern sagen musst, was du von ihnen möchtest und was sie im Gegenzug erwarten können. Rede nicht um den heißen Brei herum: Sage direkt, was sie tun sollen und wie sie davon profitieren.

Zeitnah am Geschehen

Bei Twitter dreht sich alles um aktuelle Ereignisse. Das kannst du nutzen, indem du Anzeigen erstellst, die ebenfalls aktuell sind. Mit dem Event-Targeting kannst du deine Anzeigen an Großveranstaltungen oder Feiertage koppeln. Wenn du zusätzlich darauf achtest, was in der Welt und mit deiner Zielgruppe passiert, entdeckst du Gelegenheiten, das aktuelle Geschehen zu deiner Marke in Beziehung zu setzen.

Experimente mit deinem Feed

Zusätzlich zu einem Standard-A/B-Test kannst du verschiedene Werbebotschaften, spezifische Texte, Bilder und Angebote in deinen organischen Posts ausprobieren. Wenn deine Follower gut auf einen Tweet reagieren, ist es wahrscheinlich, dass auch deine Wunschkunden positiv auf ihn reagieren würden, wenn du ihn in einer Anzeige verwendest.

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